Motorradmarkt in Deutschland: Reportage (Archivversion) Top Ten

Der Blick auf die Top Ten zeigt, dass der Deutsche sich seine Mühle durchaus was kosten lässt. Sechs teure beziehungsweise sehr teure Maschinen stehen vier günstigeren Angeboten gegenüber. Dick dabei: BMW mit gleich drei der Hochpreisigen.
Der Hersteller profitiert offenbar von einem Phänomen, das im Einzelhandel schon längere Zeit bekannt ist, dem Wegbrechen der Mitte. Für Produkte, die man für etwas Besonderes hält, ist man bereit, auch viel Geld auszugeben. Geld, das an anderer Stelle eingespart wird. Dem stehen die Käufer gegenüber, die viel Motorrad für so wenig Geld wie möglich haben wollen. Was den Erfolg von Maschinen wie Honda CBF 600 oder
Kawasaki Z 750 erklärt. Zu jeder, auch zu Suzuki Bandit 650/S und Yamaha FZ6/Fazer, gibt es hubraumstärkere Varianten. Die
liegen im Preis jedoch deutlich über den 6500 bis 7500 Euro der vier Bestseller,
bringen aber nicht genug Flair mit, um zum tieferen Griff in die Tasche zu motivieren.

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