Motorschaden (Archivversion)

Es gibt Dinge, die dürfen nicht passieren. Tun es aber doch. Etwa, dass sich bei der Dauertest-1800er die hintere von zwei Ölablasschrauben, diejenige am Getriebe, nach 13309 Kilometern verabschiedete. Zum Glück bemerkte Redakteurs-Kollege Manuel Fuchs die flackernde Ölkontroll-Leuchte sofort und konnte mit ausgeschaltetem Motor ausrollen. Was für ein Malheur, siehe Foto rechts oben. Sicherlich ein bedauerlicher Einzelfall, der Monteur hatte kurz zuvor bei der Inspektion die Ölablasschraube nicht ganz fest gezogen. Suzuki entschied nach dem Vorfall, den Dauertest fortzusetzen. Und zunächst lief die 1800er auch tadellos weiter.

Nach 44697 Kilometern trat dann ein Kolbenfresser im vorderen Zylinder auf. Fünf Monate später also ein Folgeschaden des kurzzeitigen Fahrens mit zu wenig Öl? Suzuki sieht das so, siehe Stellungnahme unten. Schließlich gibt es Dinge, die passieren in der Regel kaum noch, etwa kapitale Motorschäden bei modernen Maschinen. Fakt ist auf jeden Fall, dass ein solcher Defekt von keinem Intruder-Besitzer vermeldet wurde. Allerdings haben bisher nur wenige solche Laufleistungen erreicht.

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