Münch <br /><br /> Mammut 2000 (Archivversion)

Sommer 1997: Maschinenbau-Ingenieur und Münch-Mammut-Fan Thomas Petsch trifft Friedel Münch. Eine Nachfolgerin
der legendären Mammut soll gebaut werden. Petsch kümmert sich um die Finanzierung und gründet die Münch Motorrad Technik GmbH. Er zieht ein Team von 15 Technikern zusammen und legt los. Im Jahr 2000 wird die Vision Wirklich-
keit. Zumindest aus technischer Sicht. Turbolader, Vierventil-Zylinderkopf von Cosworth, ein Monument des Motorradbaus.
Von der geplanten Kleinserie mit 250 Stück, von denen das letzte Exemplar seinen Weg als Spende ins Deutsche Museum nach München finden soll, werden jedoch lediglich 15 gebaut. Acht sind verkauft, die übrigen sieben fungieren als Kapitalanlage. Meldungen über die Insolvenz der Firma dementiert Ex-Geschäftsführer Ralf Ernst. Das Projekt sei »vorerst auf Eis gelegt, jeder Mitarbeiter geht derzeit seinen eigenen Weg«. Warum? Die Entwicklungskosten der Mammut erwiesen
sich exorbitant höher als geplant. Petsch hat einmal gesagt: »Nicht Erbsenzähler, sondern Fantasten verändern die Welt.« Zu Letzteren sollten Käufer dieses Mammuts zählen. Denn trotz hochwertigster Werkstoffe und sündhaft teurer Kom-
ponenten macht die Mammut ihrem Namensvetter aus dem Tierreich alle Ehre. 390 Kilogramm trocken schleppt der »Über-Sportler« auf die Waage. Fahren als Leistungssport. Gewichtheben. Weitere Infos über das Projekt unter www.muench-mammut-2000.com.

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