MZ 1000 S (LT: 50 000 km) (Archivversion)

...zur ruppigen Laufkultur bei niedrigen
Drehzahlen
Die kürzere Übersetzung (16 zu 43) und neue Software haben die Laufkultur bereits im
Verlauf der Saison 2004 deutlich verbessert.
Alle 2005er-Modelle unserer 1000er haben
ein 17er-Ritzel und ein 45er-Kettenrad. Das Fahrverhalten liegt nun im typischen Bereich sportlicher Zweizylinder. Ansonsten stehen noch die Schwestermodelle 1000 SF und ST zur Wahl, mit dem auf fülligeren Drehmomentverlauf getrimmten 113-PS-Twin.
...zur hohen Kupplungshandkraft
Seit Modelljahr 2005 reduzieren Kupplungsdruckfedern mit progressiver Kennlinie die
Kupplungshandkraft; sie sind im Set für 15 Euro nachrüstbar. Wer mit seinem Motorrad an
den 24 Stunden von Oschersleben teilnehmen möchte, sollte allerdings die 2004er-Federn
behalten und die höhere Handkraft akzeptieren.
...zum hohen Benzinverbrauch
der Verbrauch ist, was Leistung und Spritzig-keit angeht, angemessen. Außerdem lief
das Dauertest-Exemplar zu einem hohen Anteil
im Volllast-Betrieb.
...zu dem gegen Dauertest-Ende verölten Luftfilter
Die Ursache ist ein nicht funktionierendes Ent-
lüftungsventil. Wir werden das Problem auswerten, da es aus der eigenen Entwicklung und vom Markt nicht als Problem bekannt ist, und uns dazu auch mit dem Zulieferer in Verbindung setzen.
...zur gebrochenen Haltezunge im
Schaltmechanismus
Ursache dafür ist eine stark schwankende Wärmebehandlung in einer frühen Charge dieses Bauteils. Der Bruch und der Verlust der Schaltbarkeit sind ein extremer Ausreißer, weitere
Defekte dieser Art sind uns nicht bekannt.
...zum eingerissenen Auspuffkrümmer
Seit Modelljahr 2005, dem Serienanlauf des Streetfighters SF, kommen bei allen 1000ern neue Krümmer mit einem adaptivem Blech
zum Einsatz.
...zur großen Sitzhöhe
Durch eine kürzere Federbeinaufnahme und
eine weiter durchgeschobene Gabel hat das 2005er-Modell 15 Millimeter weniger Sitz-
höhe, nun also noch 810 Millimeter. Darüber hinaus gibt es alle 1000er für 90 Euro Auf-
preis tiefergelegt.
...zur eingelaufenen Schaltgabel
Dies ist betriebsnormal. Die Schaltgabel kann bedenkenlos weitergefahren werden, weil ihre Beschichtung noch intakt ist. Unsere Schaltgabeln sind nicht chrom-, sondern molybdänbeschichtet. Dies gewährleistet gute Notlaufeigenschaften und ein definiertes Abriebverhalten über die gesamte Dicke.
...zur Wasseransammlung rund um den
Tankeinfüllstutzen
Dies war in den ersten Serien ein Problem.
Mittlerweile sitzt die Tankablaufbohrung an
einer anderen, optimierten Position.

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