Neu im Fuhrpark: K 1200 S und Sprint ST Kilometerfresser

Fotos: Sdun
Kaum bereichern eine BMW K 1200 S und eine Triumph Sprint ST den MOTORRAD-Dauertestfuhrpark, werden bereits Wetten abgeschlossen, welche den Marathon schneller bewältigt. Die Anlagen dafür, die Distanz von 50000 Kilometern in Rekordzeit hinter sich zu bringen, haben beide. Die Erfahrung zeigt nämlich, dass es vor allem drei Dinge braucht, um die Redaktionstiefgarage nur in Ausnahmefällen zu sehen: einen kräftigen Motor, eine bequeme Sitzposition und genügend Stauraum für längere Touren.

Letzteren traut man besonders den „Schminkköfferchen“ der K 1200 S nicht ohne weiteres zu. Aber immerhin: Die Behältnisse sind variabel und lassen sich bei Bedarf von 17 auf 25 Liter erweitern und sollen außerdem wasserdicht sein. Beide Koffer haben übrigens dasselbe Fassungsvermögen, weil die Aussparung für den Auspuff, wie sie bei den anderen BMW-Modellen Usus ist, entfällt. 210 Euro kostet das Stück, was den ohnehin reichlich bemessenen Grundpreis der K 1200 S von 14850 Euro ohne Nebenkosten weiter in die Höhe treibt. Gleiches gilt für den Tankrucksack, der maximal 19 Liter fasst und mit 192 Euro zu Buche schlägt. Und auch das elektronisch einstellbare Fahrerwerk ESA (650 Euro), die Heizgriffe (185 Euro), die Mehrfarblackierung (460 Euro) und der optionale Hauptständer (110 Euro) tragen dazu bei, dass sich für das Testmotorrad deutlich über 16000 Euro summieren.

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