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Neu 2012: Briten-Power gegen bayerischen Boxer Triumph Tiger Explorer (Foto-Show und Video-Interview)

Dass Triumph mit der Tiger Explorer einen frontalen Angriff auf die BMW R 1200 GS starten würde war schon aufgrund der dürren Vorab-Infos klar: Großer Dreizylinder, viel enduro-typische Bodenfreiheit, aufrechte, langstreckentaugliche Sitzposition hinter hohem Windschild, breiter Lenker, 19/17-Zoll-Räder, Kardanantrieb mit Momentabstützung der hinteren Einarmschwinge. Auf der Eicma ergänzte Triumph endlich alles Weitere.

So wird der mächtige, genau 1215 Kubikzentimeter große Triple für 137 PS bei 9300/min und 121 Nm Drehmoment in seinem Stahl-Gitterrohrrahmen gerade stehen. Gefüttert von einer elektronisch gesteuerten Multipoint-Saugrohreinspritzung, bekommt der Motor seine Befehle auf rein elektronischem Weg von mittels eines Ride-by-Wire-Systems von der Gashand des Fahrers geliefert.

ABS, Traktionskontrolle und Tempomat sind serienmäßig, ebenso eine Fülle vom Lenker aus abrufbarer elektronischer Fahrerinfos, von der Umgebungstemperaturanzeige mit Frostwarnfunktion bis hin zur Restreichweite. Zwischen 840 und 860 mm ist die Sitzhöhe variabel, das 20 Liter fassende Spritfass garantiert lange Etappen ohne Tankstopp. Ebenfalls lang hat Triumph die Wartungsintervalle für sein neues Flaggschiff ausgelegt, das nur alle 16000 Kilometer zum Service soll. Fahrfertig bringt die Tiger Explorer 259 Kilo auf die Waage, was aber dann doch 13 Kilo über dem Kampfgewicht des bayerischen Profiboxers liegt. Man darf gespannt sein, wie das Duell der beiden direkt im Ring bzw. auf der Straße ausgehen wird. Der Champion aus München ist hiermit jedenfalls herausgefordert.

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