Neue 125er (Archivversion)

Der große Run

Nachdem sich rumgesprochen hat, daß die neuen 125er Leichtkrafträder auch von Autofahrern, die ihre Prüfung für den Klasse 3-Führerschein vor dem 1. April 1980 abgelegt haben, gefahren werden dürfen, drängen sich die Kunden bei den Motorradhändlern. Yamaha kann aufgrund des gesetzlichen Hickhacks erst jetzt den kleinen Chopper SR 125 homologieren lassen. Deswegen gibt es den Zwölf-PS-Viertakter mit E-Starter, der 4750 Mark kosten wird, erst im August. Motorrad-Meyer in Aachen konnte schneller handeln und führt aus China die JH 125 L Jialing ein, eine Enduro in Honda-Lizenz. Kostenpunkt 3990 Mark. AJF Moto in Neutraubling importiert schließlich zwei 125er Zweitakt-Enduros von Kawasaki, die KMX 125 und die KDX 125, beide mit 15 PS. Sie werden mit einjähriger Werksgarantie über die Kawasaki-Händler vertrieben.
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Neuzulassungen Januar bis März 1996 (Archivversion) - Verschiebungen

Obwohl die Neuzulassungen mit 48 136 Stück um 6,4 Prozent hinter das Vorjahr zurückfielen, gibt es für die Branche keinen Grund zur Panik. Das Wetter war schuld, denn die Aprilverkaufzahlen ziehen mächtig an, wie man aus dem Handel hören konnte. Topseller ist im ersten Quartal 1996 Honda mit 11076 Neuzulassungen, gefolgt vom Marktführer 1995 Suzuki, der 10 579 Bikes losschlagen konnte. Der derbe Einbruch bei Yamaha liegt an der späten Lieferbarkeit der neuen Modelle, so daß der Importeur Mitsui zuversichtlich auf die frühen Sommermonate blickt. Bombenstimmung muß bei KTM herrschen. Die Öschi-Bikes gehen nämlich weg wie geschnitten Brot.

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