Neues Bewertungsschema Punktlandung

Wer rastet, der rostet. Das trifft auch auf die 1000-Punkte-Wertung von MOTORRAD zu. Deshalb gibt es ab sofort einige teils gravierende Änderungen in der Bewertung.

Seit Anfang 2001 praktiziert MOTORRAD die 1000-Punkte-Wertung. Im Laufe der Jahre gab es hier und da kleinere Modifikationen, nun aber stand eine größere Zäsur an, die einen direkten Vergleich mit früheren Bewertungen nicht mehr ohne Weiteres zulässt.
Zunächst ging es um eine Optimie-
rung. Die praktischen Erfahrungen und der technische Fortschritt mündeten in diverse
Änderungen und Umschichtungen der Bewertungskriterien. Auch hat sich das politische Umfeld verändert. Dank Euro 3 sind aktuelle Motorräder endlich sauber, daher entfällt die Bewertung des Abgasverhaltens. Im Grundsatz bleibt das Schema trotzdem erhalten, allerdings werden die Schwerpunkte zugunsten der fahrdynamischen Aspekte verschoben. Die Kosten treten
jedoch keineswegs in den Hintergrund. Im Gegenteil: Das Preis-Leistungs-Verhältnis bekommt sogar eine extra Benotung.
Dass alle Motorräder – wie am Beispiel der Tiger erkennbar – mehr oder weniger Punkte verlieren, hat einen weiteren Grund. MOTORRAD bewertet fortan etwas strenger, da sich der Punkte-Level in vielen Einzelkriterien mit der Zeit zu weit nach oben geschoben hatte. Sowohl bei subjektiven Kriterien werden strengere Maßstäbe angelegt als auch bei Messwerten, für die es teilweise neue Bewertungskataloge gibt.

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