Neues Honda-System zur Schadstoffreduzierung (Archivversion) Was lange währt...

In der Vergangenheit überließ Honda die »aktive Rolle« bei der Schadstoffreduzierung lieber anderen Firmen wie BMW. Allenfalls die Emissionsgrenzwerte erforderten zum Beispiel bei der Dominator ein Sekundärluftsystem. Mit der CBR 1100 XX bietet Honda nun ab März 1997 als Sonderausstattung eine Kombination zweier ungeregelter Katalysatoren und eines Sekundärluftsystems an. Diese Anordnung verspricht relativ großen Erfolg bei geringem Aufwand. Schon 1991 wies MOTORRAD am Beispiel einer R 80 GS mit ungeregelten Kats und Sekundärluftsystem Schadstoffreduzierungen von 90 und 85 Prozent bei Kohlenwasserstoff (HC) und Kohlenmonoxid (CO) und 45 Prozent bei den Stickoxiden nach - Resultate, die im Bereich eines geregelten Katalysators liegen. Auch Honda nennt eine Minderung der Schadstoffe von 70 bis 80 Prozent bei CO und 50 bis 60 Prozent bei HC ohne Leistungseinbußen. Nachdem Honda endlich reagiert, sollte dieser wertvolle Beitrag zum Umweltschutz dem Kunden auch zirka 500 Mark Aufpreis wert sein.

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