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Vierzylinder-Viertakt-76-Grad-V-Motor, je eine obenliegende, kettengetriebene Nockenwelle, vier Ventile pro Zylinder, Nasssumpfschmierung, Einspritzung, 127 kW (173 PS) bei 10000/min, 129 Nm bei 8750/min.

Neuheiten 2010 Honda präsentiert VFR 1200 F

Sieht aus wie eine Studie für 2015, kommt aber schon 2010: die Zukunft ist Gegenwart. Honda setzt mit der VFR 1200 F seine V4 Geschichte fort. Zu den Eckdaten der zukunftsweisenden Honda gehören: 172 PS, Kardanantrieb, Throttle-by-Wire und Anti-Hopping-Kupplung.

Foto: Honda
Vierzylinder-Viertakt-76-Grad-V-Motor, je eine obenliegende, kettengetriebene Nockenwelle, vier Ventile pro Zylinder, Nasssumpfschmierung, Einspritzung, 127 kW (173 PS) bei 10000/min, 129 Nm bei 8750/min.
Vierzylinder-Viertakt-76-Grad-V-Motor, je eine obenliegende, kettengetriebene Nockenwelle, vier Ventile pro Zylinder, Nasssumpfschmierung, Einspritzung, 127 kW (173 PS) bei 10000/min, 129 Nm bei 8750/min.

Eine der interessantesten und meist erwarteten Neuheiten der nächsten Saison ist mit Sicherheit Hondas V4 Sporttourer VFR1200F.  Herzstück des komplett neu entwickelten Sporttourers ist ein flüssigkeitsgekühlter V4-Motor mit 1237 cm³ Hubraum, der souveräne 172 PS praxisgerecht in Verbindung mit reichlich Durchzugskraft über ein ungewöhnlich breites Drehzahlband produziert.

 

80 Prozent des fleischigen Drehmoments von 129 Newtonmetern sollen bereits ab 3000 Touren zur Verfügung stehen. Der High-Tech-V4 glänzt mit innovativem Layout. Der Zylinderwinkel beträgt 76 Grad, die beiden mittleren Zylinder sind nach hinten gerichtet, die äußeren Zylinder nach vorne. Dazu wurde ein Kurbelwellen- Hubzapfenversatz von 28 Grad gewählt, damit erübrigt sich eine Ausgleichswelle gegen unerwünschte Vibrationen. In Verbindung mit platzsparenden Unicam-Vierventil-Zylinderköpfen, einer bislang bei CRF Motocrossern verwendeten Bauweise, wurden besonders kompakte Motorabmessungen möglich.

Erstmals in der VFR-Geschichte überträgt ein Kardanantrieb die Kraft zum Hinterrad. Der Getriebeausgang ist vor dem Schwingendrehpunkt platziert, was die Verwendung einer langen Schwinge für optimale Traktion gestattet. Weitere konstruktive Kniffe wie ein Längenausgleich sowie allein vier Ruckdämpfer stellen eine besonders reaktionsarme Funktion sicher. Anstelle eines herkömmlichen Gasgriffs steuert ein Throttle-by-Wire-System die PGM-FI-Benzineinspritzung mit den gewünschten Befehlen an.

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Dieser “elektronische Gasgriff” erlaubt nicht nur eine bestmögliche Leistungsentfaltung, sondern treibt auch die Fahrbarkeit und die Kontrolle durch den Fahrer weiter auf die Spitze. Um sportliches Herunterschalten vor Kurven zu ermöglichen, ist die VFR1200F mit einer Antihopping-Kupplung ausgestattet. Diese Rutschkupplung ist nach dem gleichen Prinzip konstruiert, das sich bei der supersportlichen CBR1000RR Fireblade bewährt hat. Insgesamt ein Technologieträger, der Hondas Kompetenz und Vorreiterschaft im Motorradbau wieder eindrucksvoll unter Beweis stellt.

 

Eine ausführliche Vorstellung der VFR 1200 F lesen Sie in MOTORRAD 22/2009 (ab 9. Oktober im Handel).

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