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BMW G 650 GS: Einzylinder-Viertaktmotor, 652 cm³ Hubraum, Nennleistung: 48 PS bei 6500/min.

BMW zeigt neuen Einzylinder und Modellpflege Neuheiten 2011: BMW R 1200 R, G 650 GS

Zwei frisch überarbeitete, im Grunde aber gut bekannte Modelle hat sich BMW für seine Neuheiten-Präsentationen in Mailand aufgehoben. So darf der Einzylinder G 650 GS sein Comeback feiern, und der unverkleidete Boxer R 1200 R bekam den in den Schwestermodellen bereits eingesetzten, kräftigeren Doppel-Nockenwellen-Motor spendiert.

Neu 2011: BMW G 650 GS

Zunächst zum neuen Single: Als Antrieb dient der von Loncin in China gebaute, erfreulich sparsame, 48 PS starke 650er-Einzylinder, der bereits im Vorgängermodell, der G 650 Xcountry, zu finden war. Geblieben sind auch der schwerpunktgünstig unter die Sitzbank verlegte Tank und die einzelne Bremsscheibe vorn. Ein abschaltbares ABS von Bosch gibt es gegen Aufpreis.

 

Neu ist das komplette Design der G 650 GS, wenngleich die asymmetrische Scheinwerfer-Front schon von den größeren BMWs her bekannt ist. Neu sind auch sämtliche Kunststoffteile sowie das halb digital, halb analog anzeigende Cockpit. Preislich wird sich die G 650 wohl deutlich unter der zweizylindrigen F 650 GS mit 800 Kubik ansiedeln und soll damit das neue Einsteigermodell der Münchner Marke werden.

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Foto: BMW

Als Sondermodell seines Bestsellers hat BMW bereits die R 1200 GS Triple Black vorgestellt: Drei verschiedene Schattierungen von Schwarz lassen die Reiseenduro in einem bösen Düster-Look erscheinen.

 

Die in der Standard-Version Aufpreis kostenden Kreuzspeichenräder hat sie serienmäßig.

Neu 2011: BMW R 1200 R (Classic)

Als letztes Modell der Boxer-Baureihe wird die nackte R 1200 R künftig mit dem neuen, mit je einer zweiten Nockenwelle pro Zylinderkopf ausgestatteten Boxermotor aufgerüstet. Dadurch ändern sich zwar die Leistungs- und Drehmomentwerte nur unwesentlich, der Antritt des Zweizylinders verbessert sich aber spürbar. Gefühlt legt die R 1200 R um mehr als nur nominell ein PS von 109 auf 110 zu.

Äußerlich bleibt die Stardard-R zwar weitgehend die Alte, bekommt mit der Classic-Version aber ein mit Retro-Elementen geschmücktes Schwestermodell. So dürfen sich Puristen hier auf klassische Drahtspeichenräder freuen, ein symmetrisches Cockpit mit analogen Instrumenten, einen vollverchromten Schalldämpfer, silbernen Rohrrahmen, weitere Chromelemente sowie eine Zweifarblackierung auf der Tankabdeckung wie auf dem vorderen Kotflügel.

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