Neuheiten 2012: Husqvarna 900 Neues Italienisch-Deutsches Funbike

Offroad-Spezialist Husqvarna zeigt erstmals Designstudien eines neuen 900er-Straßenmotorrads: Es wird ein leichtes, minimalistisches Funbike von luftigem Aussehen.

Abbildung: Husqvarna

In der verfremdet dargestellten, aber höchst realen Traumlandschaft um den Comer See stellt sich Husqvarna-Designchef Raffaele Zaccagnini den jüngsten Entwurf seiner Abteilung vor. Und die Szenerie im Hintergrund liefert damit zugleich eine wichtige Hintergrundinformation: Dieses Motorrad wird kein radikal sportliches Offroad- oder Supermoto-Wettbewerbsgerät nach althergebrachten Husqvarna-Gepflogenheiten, sondern wendet sich an Freizeitfahrer, die zwar schon engagiert zur Sache gehen, aber lieber mit oberitalienischem Chic eine nicht bis ins Extrem gesteigerte Fahrdynamik genießen wollen.

Neben der Basis des Motors - das macht die Skizze vor dem Seenpanorama klar - werden auch Rahmen und Schwinge der neuen Husky unverändert von der BMW F 800 oder F 650 GS übernommen.

Im Unterschied zu den BMW-Modellen, die vorn Räder mit 21 und 19 Zoll Durchmesser tragen und hinten schmale 17-Zöller, bekommt die Husqvarna jedoch vorn wie hinten 17-Zoll-Räder mit breiten Felgen. Vorne 3,5 Zoll und hinten 5,5 Zoll mit einem 180er-Reifen sollten es bei einer Leistung von über 100 PS schon sein. Und wo die beiden BMW mit langen Gabeln lange Federwege realisieren, werden bei der Husky straßensportliche Kürze und eher stämmige Proportionen vorherrschen. Dass im Vorderrad eine Doppelscheibenbremse mit Brembo-Monoblocksätteln zum Einsatz kommt, passt ins Bild.

In der verfremdet dargestellten, aber höchst realen Traumlandschaft um den Comer See stellt sich Husqvarna-Designchef Raffaele Zaccagnini den jüngsten Entwurf seiner Abteilung vor. Und die Szenerie im Hintergrund liefert damit zugleich eine wichtige Hintergrundinformation: Dieses Motorrad wird kein radikal sportliches Offroad- oder Supermoto-Wettbewerbsgerät nach althergebrachten Husqvarna-Gepflogenheiten, sondern wendet sich an Freizeitfahrer, die zwar schon engagiert zur Sache gehen, aber lieber mit oberitalienischem Chic eine nicht bis ins Extrem gesteigerte Fahrdynamik genießen wollen.

Neben der Basis des Motors - das macht die Skizze vor dem Seenpanorama klar - werden auch Rahmen und Schwinge der neuen Husky unverändert von der BMW F 800 oder F 650 GS übernommen.

Im Unterschied zu den BMW-Modellen, die vorn Räder mit 21 und 19 Zoll Durchmesser tragen und hinten schmale 17-Zöller, bekommt die Husqvarna jedoch vorn wie hinten 17-Zoll-Räder mit breiten Felgen. Vorne 3,5 Zoll und hinten 5,5 Zoll mit einem 180er-Reifen sollten es bei einer Leistung von über 100 PS schon sein. Und wo die beiden BMW mit langen Gabeln lange Federwege realisieren, werden bei der Husky straßensportliche Kürze und eher stämmige Proportionen vorherrschen. Dass im Vorderrad eine Doppelscheibenbremse mit Brembo-Monoblocksätteln zum Einsatz kommt, passt ins Bild.

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Foto: Husqvarna

Trotz des baugleichen Rahmens laufen die Linien der Husqvarna entgegengesetzt zu denen der BMW-Modelle, nämlich nach vorne aufsteigend. Diese Linienführung, die alle Husqvarna-Modelle charakterisiert, soll eine Raubkatze im Sprung und die von ihr entfaltete Kraft symbolisieren. Ganz so niedrig wie die rot lackierte Ansaugluftführung und die schwarze Airbox in der Skizze erscheinen, werden sie in echt aber wohl nicht gelingen, das legt der Vergleich mit einer gestrippten BMW F 800 GS nahe.

Sie offenbart nämlich ein ziemlich dicht gepacktes Konglomerat von Aggregaten, ohne die auch eine Husqvarna nicht auskommt. Die nebenstehende Bleistiftskizze gibt die in diesem Bereich zu erwartenden Proportionen schon eher realistisch wieder. Auch der Tank, der bei den BMW-F-800-Modellen im Rahmenheck untergebracht ist, trägt in Serie wohl etwas dicker auf als in der leicht idealisierten Zeichnung.

Zwischen Lenkkopf und Fahrer wird sich bei der Husky in der Ansicht von oben ohnehin eine recht stattliche Scheibe ausbreiten; ein Design, das mit der MV Agusta F4 in die Motorradgeschichte einging. Das Vorbild MV ist ja weder geografisch noch firmenhistorisch weit weg; die Marke Husqvarna mitsamt der heutigen Firmenzentrale gehörte noch bis 2007 zu MV Agusta.

Bei aller Modernität der Gestaltung nimmt die Farbgebung alte Husqvarna-Traditionen wieder auf. Mit der Centennial von 2003 begann der allmähliche Übergang zu rot lackierten Tanks, wie sie die Husky-Crosser und -Enduros schon seit Ende der 50er-Jahre zierten und die in den 70ern auf dem bisherigen Höhepunkt der Motorradfertigung regelrecht populär wurden. Rot lackierte Zylinderkopfdeckel setzen einen weiteren kräftigen Farbakzent.

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