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Komplett überarbeitet: die 690er Duke.

Eicma: KTM-Neuheiten für 2012 (mit Video-Interviews) KTM 200 Duke, 690 Duke, Freeride E und Freeride 350

Der Offroad-Weltmarktführer aus Österreich will mit der Elektro-Enduro Freedride E Weichen für die Zukunft stellen, zeigte aber auch mit der Freeride 350 und den neuen 200 und 690 Duke-Modellen Zähne für das Motorrad-Jahr 2012.

Mit angekündigten 26 PS wird das Funbike 200 Duke für seine Größe gut im Futter stehen. Die kleine Duke basiert technisch auf der 2010 vorgestellten 125er. Die aufgebohrte Variante des Einzylinders soll ab Frühjahr für 4400 Euro zu haben sein. Deutlich kerniger geht freilich die neue 690er Duke zu Werk. Ihr Single soll laut KTM-Marketing-Chef Hubert Trunkenpolz beeindruckende 70 PS leisten. Auch einen Preis haben die Österreicher schon für das neue, sportliche Straßen-Funbike angesetzt, er wird bei 7200 Euro liegen.

Ebenfalls bereits 2012 zu haben sein wird die neue Freeride 350. Das von KTM als Offroad-Modell für Jedermann angepriesene, extrem schlanke, fast wie eine Trialmaschine wirkende Geländemotorrad trägt den 350er-Motor der Wettbewerbsenduro 350 EXC-F. Zum Zweck besserer Fahrbarkeit und leiserer Geräuschentwicklung wurde die Leistung des Singles zurückgenommen, so dass die Freeride mit auf dem Papier bescheiden erscheinenden 23 PS auskommen muss. Kombiniert mit vergleichsweise hohem Drehmoment und einer kurzen Übersetzung des Sechsganggetriebes soll der Motor aber trotzdem maximalen Fahrspaß ermöglichen – diesseits von rekordverdächtigen Höchstgeschwindigkeiten, aber auch jenseits jeglichen Asphalts. Als voraussichtlichen Preis der Freeride nannte KTM rund 7000 Euro.

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Einen Schritt in die Zukunft wagten die Österreicher mit der Entwicklung der Freeride E. Die Enduro mit Elektromotor und Stahl/Alu-Brückenrahmen ist noch ein Prototyp. Wann das voll offroad-taugliche Strombike mit dauerhaft zehn, kurzfristig jedoch bis zu 30 abrufbaren PS in Serie gehen soll steht noch nicht fest.

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KTM Duke 200: Der unbestechliche MOTORRAD-Prüfstand attestiert der 200er ansehnliche 28 PS bei 10100/min - 57 Prozent Mehrleistung als bei der kleinen Schwester.

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