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Auf der EICMA 2013 in Mailand präsentierte Suzuki seine neue, große Reiseenduro V-Strom 1000 ...

Neuheiten 2014: Suzuki V-Strom 1000 Mut zur Mitte

In Le Mans hatte Suzuki die neue V-Strom 1000 bereits den Journalisten vorgestellt, auf der EICMA in Mailand war sie auch fürs Publikum zu sehen. Sie soll die Nische zwischen den großen 1200er-Reiseenduros und der kleineren Klasse besetzen.

Lange mussten sich die Suzuki-Fans gedulden, aber jetzt kommt sie, die Reiseenduro aus Hamamatsu – allerdings nicht mit den rund 1200 Kubikzentimetern der Konkurrenz. Die Suzuki V-Strom 1000 wird von einem 100 PS starken 1000er-V2 angetrieben.

Mit diesem Konzept wolle Akira Kyuji, Suzuki-Verantwortlicher für die Märkte Europa, Nordamerika und Ozeanien, nicht im Revier der BMW R 1200 GS oder in dem der Triumph Tiger 800 wildern, sondern ein ganz eigenes auftun. Und fügt hinzu, dass es sich beim Motor der neuen Suzuki V-Strom 1000 praktisch um ein neues Aggregat handle. Das gelte nicht nur für Kurbeltrieb und Zylinderkopf mit Doppelzündung, für Kupplung mit Anti-Hopping-Funktion und Teile des Getriebes, sondern auch für Kolben und Zylinder selbst, nachdem die Bohrung des bisher bekannten, auf dem Motor der TL 1000 basierenden Suzuki-V2 um zwei Millimeter auf genau 100 mm wuchs.

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Mit diesen Eckdaten soll der Motor der Suzuki V-Strom 1000 ein maximales Drehmoment von 103 Nm bei 4000 U/min und 100 PS ans Hinterrad schicken. Das wäre ein echter Gewinn, vor allem wenn man bedenkt, dass die neue Suzuki V-Strom 1000 mit 228 Kilogramm satte 8 Kilo leichter sein soll als ihre Vorgängerin. Auch hier reiht sich die neue V-Strom in der Mitte zwischen den 214 kg einer BMW F 800 GS und den 238 Kilogramm einer KTM 1190 Adventure ein.

Neu im Konzept der Suzuki V-Strom 1000 ist auch das Bosch-ABS der jüngsten Generation und die dreistufige Traktionskontrolle, die sogar Verwandtschaft mit der des GP-Motorrads aufweisen soll. Gemessen werden laut Suzuki Raddrehzahl, Drosselklappenstellung, Kurbelwellenstellung und Gang – und das alle vier Millisekunden. Die Schräglage bleibt außen vor. Geregelt wird dann ganz konventionell über Zündung und Luftzufuhr.

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Der die goldene Mitte auch bei den Kosten. Während die großen 1200er Reiseenduros je nach Ausstattung zwischen 14000 und 18000 Euro kosten und die kleinen Enduros sich im Bereich zwischen 8500 und 11000 Euro bewegen, will Akira Kyuji die neue V-Strom„irgendwo zwischen 12000 und 13000 Euro“ anbieten.

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