News: Intro (Archivversion)

Ecosse Spirit ES1 - Der Geist ist schnell

Die Ecosse Spirit ES1 haben die britischen Formel-1-Ingenieure Dick Glover und Andy Le Fleming entworfen, der Prototyp stammt vom norwegischen Industriedesigner Bard Eker und gebaut wird sie von Ecosse Moto in den USA. Ab 2009 soll der »Geist« in limitierter Auflage verkauft werden. Der Plan: Das 120 Kilogramm leichte Bike wird durch einen 1000-cm³-Motor, der aus vier Zylindern mehr als 200 PS schöpft, auf 370 km/h Topspeed katapultiert. Die Spirit mit aerodynamischem Design kommt ohne Rahmen aus, die vordere und hintere Federung sind direkt an den Motor angelenkt; www.ecossespirit.com.
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BMW-Absatz (Archivversion) - Ein Drittel R 1200 GS

BMW Motorrad erzielte 2007 mit 102467 Motorrädern einen neuen Absatzrekord: 2,4 Prozent mehr als 2006, als die Weißblauen erstmals die Marke von 100000 Stück durchbrachen. In Deutschland verkaufte BMW als Marktführer 21504 Bikes. Dahinter folgen Italien mit 14424 Stück, da-hinter folgen die USA (12094) und Spanien (10382). Das erfolgreichste Modell war auch 2007 die Reiseenduro R 1200 GS/Adventure, die weltweit 30077-mal wegging. In der deutschen Zulassungsstatistik fällt BMW durch einen hohen Anteil der Zulassungen auf juristische Personen auf (siehe auch Interview): bis November 2007 je 65 Prozent bei BMW G 650-Modellen und der R 1200 S sowie knapp 60 Prozent bei der K 1200 R.

Design Challenge (Archivversion) - Ei, ei, ei

Beim Wettbewerb »Michelin Challenge Design« ging es 2008 um kleine und sichere Fahrzeuge. Der Israeli Kobi Goorwich präsentierte C-naptiK, ein Quad mit vier Elektro-Motoren in den Rädern und variablem Radstand, das sich in Kurven legt. Der 26-jährige Michal Cerva aus Tschechien hat die Cerva MC08 entworfen, eine Kabine, die als Einpersonen-Transporter in Autos oder auf Booten mitgeführt werden kann; www.michelinchallengedesign.com.

Harley-Ergebnis (Archivversion) - Bremsspuren

Harley-Davidson hat 2007 einen Umsatzrückgang um 1,3 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar gemeldet. Der Überschuss sank um mehr als zehn Prozent auf 934 Millionen Dollar. Insgesamt haben die Amerikaner 337774 Bikes verkauft – knapp zwei Prozent weniger als 2006. Während sich Harley in Europa (plus 15 Prozent) besser als 2006 verkauften, brachen im kriselnden Heimatmarkt USA, wo Harley drei Viertel aller Motorräder absetzt, die Stückzahlen ein: 2007 um rund sechs Prozent auf 251772.

Neues Gesetz (Archivversion)

Seit 2008 gilt ein neues Versicherungsvertragsgesetz, das in der Kraftfahrtversicherung Änderungen mit sich bringt. Für alte Verträge tritt das Gesetz spätestens ab 2009 in Kraft. Kernstück ist der Wegfall des »Alles-oder-Nichts-Prinzips«: Bislang genoss ein Fahrer keinen Kasko-Versicherungsschutz, wenn er sich grob fahrlässig verhielt, etwa eine rote Ampel überfuhr und einen Unfall baute. Unter welchen Voraussetzungen ein Pilot wie viel im Schadensfall ersetzt bekommt, lässt das Gesetz jedoch offen.

Motorradmarkt (Archivversion) - Null Euro

In MOTORRAD 7/2008 kosten private Kleinanzeigen, die sich um die Suzuki SV 1000 drehen, null Euro. Voraussetzung: bis zu fünf Zeilen plus maximal ein Foto. Anlass für das Gratis-Angebot ist der Gebrauchtkauf zur Suzuki SV 1000 im gleichen Heft, das am 14. März erscheint. Der Anzeigenschluss für MOTORRAD 7/2008 ist der 4. März. Im vorliegenden MOTORRAD finden Sie auf Seite 99 einen Anzeigencoupon.

News: Short Cut (Archivversion)

Honda verkauft mehr
Im vergangenen Jahr hat Honda weltweit 13,476 Millionen Motorräder verkauft – ein Plus von sieben Prozent gegenüber 2006. In Asien und Ozeanien waren es knapp 9,6 Millionen motorisierte Zweiräder (plus vier Prozent). China lag mit 1,166 Millionen Stück (plus 29 Prozent) noch vor Südamerika mit 1,534 Millionen (plus 25 Prozent).

MV zieht um
Ende Januar ist MV Agusta Motor Deutschland in die Eduard-Rhein-Straße 58 in 53639 Königswinter umgezogen. Telefon 02244/904990.

BMW bietet Trainings
Die Weißblauen offerieren Fahrertrainings von Einsteiger- über Rundstrecken- bis zu Enduro-Kursen. www.bmw-motorrad.de/fahrertraining.

Gefährliche Mini-Bikes
Die Franzosen wollen nach zahlreichen Unfällen Kindern unter 14 Jahren den Umgang mit Pocket-Bikes verbieten. In Frankreich soll es rund 50000 Pocket-Bikes und -Quads geben, meldet der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD).

Fat-Cat ist neu
Die Tuning-Teile von Hillbilly-Motors für Harley und Buell vertreibt jetzt die neu gegründete Firma Fat-Cat in 78582 Balgheim; www.fat-cat.eu.

MOTORRAD CLASSIC
Auf Achse mit Kawasaki Mach III, Vincent Black Shadow und DKW E 200, die Restaurierung einer Yamaha RD 250, die Leserwahl 2008 sowie Giacomo Agostini, der MV Agusta 500 und Ducati Desmosedici fährt – das alles findet sich in MOTORRAD CLASSIC 2/2008, das für 5,50 Euro am Kiosk liegt.

RAD 02 Corsa/Endurance Mix (Archivversion) - Schneller Mix

Mit Fantasie und guten Kontakten baut Radical Ducati (RAD) seine heißen Renner. Für die neuen Modelle RAD 02 Corsa und RAD 02 Endurance bedienten sich die Spanier bei vielen Tunern. Die Corsa (links) entstand mit einem Alu-Rahmen von DM aus Italien, dem Monster-1100-Motor in der Version von NCR mit Titanventilen, einem Spark-Auspuff und einer selbst gefertigten Karbonverkleidung. Die Endurance hat einen getunten ST3-Motor und auch einen Alu-Rahmen. Den Glasfasertank baute RAD mit einem transparenten Streifen, wie ihn die Langstrecken-Renner der 70er Jahre zur Benzinstandskontrolle hatten; www.radicalducati.com.

Ducati Speed Week (Archivversion) - Zwangsgesteuert

Vom 25. bis 27. Juli lassen es Ducati-Fans auf dem Pannonia-Ring in Ungarn bei der Speed Week krachen: In acht Klassen von den klassischen Einzylindern bis zu den Superbikes treten insgesamt rund 300 Piloten an. Für die Teilnahme ist keine Fahrerlizenz notwendig. Einschreibung bis 15. März ab 240 Euro; www.ducatispeedweek.org.

China-Scarver (Archivversion)

Ob das ein Vorläufer der Zusammenarbeit von BMW mit chinesischen Herstellern ist? Jedenfalls ähnelt die Jonway YY, gesehen auf einer Messe in Italien, der verblichenen BMW Scarver ungemein. Der China-Nachbau soll mit 250 und 350 cm³ nach Europa kommen und kostet für Händler 1100 respektive 1300 Euro. Ein Deutschland-Importeur wird noch gesucht. Jonway baut in China 20 Roller-Modelle und außerdem Kleinwagen; www.jonway.com.

Eurobiker-Tour 2008 (Archivversion) - Tue Gutes

Von Slowenien über Kroatien und Serbien nach Bulgarien führt die diesjährige Pfingsttour der Eurobiker, die am 9. Mai in Ljubljana startet und am 17. Mai in Venedig endet. Die Eurobiker besuchen ein Krankenhaus und ein Kinderheim, wo die gesammelten Sach- und Geldspenden übergeben werden. Daher ist im Tourpaket zum Preis von 999 Euro pro Person eine Spende von 75 Euro enthalten. Telefon 030/ 29340311, www.eurobiker.de.

Elektroroller (Archivversion) - Schlangengleich

MZ 1000 SF (Archivversion) - Günstiger Fighter

Zur Saison 2008 hat MZ den Preis des 113 PS starken »Super-Fighters« 1000 SF auf 8999 Euro ohne Nebenkosten gesenkt – ein satter Tausender weniger als 2007. Die vollverschalten Schwestermodelle 1000 S und ST kosten je 11070 Euro. Für 205 Euro Aufpreis gibt es die »Super Traveller« samt Lenkungsdämpfer und Koffersystem. Alle Modelle mit dem 1000er-Reihen-twin erfüllen 2008 nur die veraltete Abgasnorm Euro 2. Dennoch dürfen sie damit weiterhin neu zugelassen werden, weil sie EU-weit weniger als 5000 Käufer pro Jahr gefunden haben. Die MZ 125 RT, SM und SX mit Vierventil-Single haben die Euro-3-Hürde erfolgreich genommen und kosten wie gehabt ab 3699 Euro.

RSD ConqueRR (Archivversion) - Der gute Zweck

Der US-Tuner Roland Sands hat in Zusammenarbeit mit Honda und dem amerikanischen Magazin »Cycle World« eine CBR 1000 RR Fireblade, Baujahr 2007, in die ConqueRR verwandelt. Alles für einen guten Zweck: Wer bei der Wohltätigkeitsorganisation »Ride for Kids«, die sich dem Kampf gegen Gehirntumore verschrieben hat, Lose kauft, kann das Bike gewinnen. Von der US-Firma Erion Racing stammen der überarbeitete Zylinderkopf, die Nockenwellen sowie die Renn-Auspuffanlage.Performance Machine-Radialbremsen und Leichtmetall-Räder von Roland Sands gehören zu den Highlights; www.rideforkids.org.

Interview Pieter de Waal, Leiter Vertrieb und Marketing BMW Motorräder (Archivversion)

Pieter de Waal, Leiter Vertrieb und Marketing BMW Motorräder, zum Erfolg von BMW und den Zulassungszahlen in Deutschland.
Wie erklären Sie sich den Erfolg von BMW 2007, und in welchen Ländern verkaufen Sie die meisten Bikes?
Ganz stark zu diesem erfreu-lichen Ergebnis haben wieder die westeuropäischen Märkte beigetragen. Der stärkste Einzelmarkt bleibt unser Heimatmarkt Deutschland. Der Gesamtmarkt in Deutschland ist nach wie vor leicht rückläufig, vor diesem Hintergrund freut es uns um so mehr, dass wir hier abermals unsere Marktführerschaft ausbauen konnten. Zweitstärkster Absatzmarkt 2007 war erneut Italien, gefolgt von den USA sowie Spanien.

Inwieweit hängt der Erfolg von BMW nur von den am meisten verkauften Modellen BMW R 1200 GS und Adventure ab? Was wollen Sie dagegen tun, dass viele andere Modelle Nischenprodukte sind?
Natürlich trägt die beliebte Reiseenduro R 1200 GS – gerade noch mal ein Stück attraktiver geworden – nicht unerheblich zum Erfolg von BMW Motorrad bei. Über die GS hinaus stellt sich unsere Modellpalette so abwechslungsreich dar wie nie zuvor. Natürlich bewegen wir uns zunehmend auch in Nischen, um uns bei neuen Zielgruppen zu etablieren, zum Beispiel mit der Sportenduro G 450 X, die wir noch in diesem Jahr einführen werden. Dennoch vernachlässigen wir keinesfalls unsere Kernsegmente und die Modelle, die uns groß gemacht haben. Wir denken, es handelt sich um eine für verschiedenste Kundenkreise interessante Vielfalt.

Warum sind Motorräder wie die BMW G 650-, F 800- und K-Modelle sowie die R 1200 S in Deutschland mit bis zu 65 Prozent auf juristische Personen neu zugelassen worden?
Die sogenannten juristischen Personen sind Firmen wie Fahrschulen, Behörden, Reiseveranstalter, Vermiet-firmen, Händler und auch die BMW AG mit ihrem eigenen Fuhrpark bis hin zum Führungskräfte-Leasing und Werksangehörigen-Geschäft. Die von Ihnen genannten 65 Prozent betreffen die R 1200 S- und G-Reihe und sind unter anderem auf eine große Probefahrtaktion und das Fahrschulgeschäft im letzten Jahr zurückzuführen. Insgesamt liegt die Zahl weit unter dem von Ihnen genannten Wert, und davon ist wiederum nur ein Teil auf von Händlern zugelassene Vorführmotorräder zurückzuführen.

Auf welche Modelle setzt BMW künftig?
Im Rahmen der Modelloffensive haben wir in den vergangenen Jahren unsere Modellpalette grundlegend überarbeitet und ausgebaut. Die Motorräder der R-und K-Baureihe werden weiterhin das Fundament unserer Modellpalette darstellen. Gleichzeitig bereiten wir uns aber auch auf den Eintritt in neue Segmente vor. Für die Zukunft kann man sagen: Wir werden noch die eine oder andere Überraschung bereithalten!

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