Noki-Guzzi (Archivversion) Früher Sportler

Bereits vor zehn Jahren zeigte Norbert Kienzler mit seinem Eigenbaurahmen, wie man der Guzzi zu einem besseren Fahrwerk verhelfen kann. Neben einem stabilen Fahrverhalten überzeugte die Noki-Guzzi vor allem durch einen völlig neu konzipierten Kardanantrieb. Das Herzstück bildet dabei ein homokinetisches Gelenk statt der üblichen Kreuzgelenke. Die Vorteile dieser voll gekapselten Bauteile liegen in einer gleichförmigeren Drehbewegung bei abgewinkelter Welle. Weiterhin schaffte es der pfiffige Tüftler, die unliebsamen Kardanreaktionen durch eine Anlenkung über eine Zugstrebe nahezu auszuschalten. Ein vergleichbares System findet in allen neuen Guzzi-Sportlern Verwendung. Die Unterbringung des hinteren Federbeins unter dem Motor verbessert den Schwerpunkt des vollgetankt nur 212 Kilogramm schweren Boliden. Die MOTORRAD-Mannschaft war bei Testfahrten auf dem Kleinen Kurs in Hockenheim dann auch sichtlich überrascht von den Qualitäten der alten Dame. Läßt man die altmodische Sitzposition und den etwas schwachen Motor mit seinen offenen Dellortos einmal außen vor, muß sich die Noki-Guzzi vor ihren jüngeren Schwestern kaum verstecken. Mehr Infos bei Noki Motorsport, Telefon 07721/30441.

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