Norton Commando 750 S Foto-Show der Scrambler

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Als erstes Modell der Commando-Reihe erschien 1968 die Fastback. 1969 stellte ihr Norton die 750 S zur Seite. Das S Stand für "Scrambler" und entsprach dem Wunsch der amerikanischen Klientel. Dementsprechend fielen die Änderungen gegenüber der Fastback aus: Der Tank musste einem kleineren Exemplar aus GfK mit zehn Litern Fassungsvermögen weichen. Eine neue, kürzere Sitzbank reckte ihren Soziussitz nach oben, und den Fastback-Höcker ersetzte ein verchromtes Schutzblech.

Der weit ausladende Amerika-Lenker und die sogenannten Roadster-Tüten am Ende der Krümmer duften selbstverständlich auch nicht fehlen. Ein neuer, schmaler Gehäusedeckel für den Primärantrieb ermöglichte mehr Schräglagenfreiheit. Während Norton die S in den USA nach allen Regeln der Kunst bewarb, führte sie in Deutschland eher ein Außenseiterdasein. Nach nur zwei Jahren Bauzeit verschwand sie Ende 1970 wieder aus dem Programm. Doch einige Details kamen den Nachfolgern Roadster und Interstate zugute.

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Ein Klassiker mit viel Liebe zum Detail erbaut: die Norton Commander 750 S von 1969.
Ein Klassiker mit viel Liebe zum Detail erbaut: die Norton Commander 750 S von 1969.

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