Platz 1: BMW R 1200 GS (Archivversion)

Wer hätte gedacht, dass aus diesem Schnabeltier mit eigenwilliger Mischung aus Telegabel und Längslenker (Telelever-Federung vorn) das beliebteste Reisemotorrad wird. Inklusive der fernreisetauglichen Adventure wurden insge-samt 83563 GS-Modelle verkauft.

Björn Probst, 27, und seine BMW R 1200 GS

Ich war auf der Suche nach einem Motorrad, mit dem ich flott auf meiner Hausstrecke im Odenwald unterwegs sein kann, das für lange Strecken taugt und nicht jede Saison dramatisch an Wert verliert. Denn nach etlichen Enduros war ich zuletzt mit einer GSX-R 1000 bei den Supersportlern gelandet, weil die einem ordentlich die Arme lang ziehen. Also hat sich die Auswahl für die Neue schnell eingrenzt: KTM 990 Adventure und BMW GS standen letztlich zur Wahl – die nach einer ausgiebigen Probefahrt durch den Odenwald klar zugunsten der 1200er-GS ausfiel. Eine klasse Fahrdynamik, der wie auf den Leib geschneiderte Sitzkomfort gepaart mit praktischen Details und einer erstklassigen Ausstattung wie dem elektronisch einstellbaren Fahrwerk (ESA), ABS und Zubehör ohne Ende. Was mir als diplomierten Betriebswirt nicht runtergeht, sind die versicherungstechnisch ungünstigen 105 anstatt 98 PS. Wenn schon, dann könnt’ ich mir die R 1200 GS gut mit 20 PS mehr vorstellen. Neben der Optik und einer soliden Funktion sowie hohen Reisetauglichkeit kommt bei mir kein Motorrad ohne zuverlässigen Händler mit versiertem Werkstattpersonal ins Haus.

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