Platz 4: Honda Fireblade CBR 1000 RR (Archivversion)

206 Kilogramm, 128 PS – die Welt der Sportler geriet mit der Fireblade aus den Fugen. Selbst die gelochte Verkleidung wurde von den 250er-Werksmaschinen kopiert. 45893 verkaufte Fireblade sprechen für das Konzept.

Für Siegfried „Sigi“ Friemel, 45, eine klare Sache

Hätte ich die neue Fireblade nicht bei den Honda-Testtagen in Cartagena Probe gefahren, wäre meine SC 57 heute noch im Haus. Doch so easy und neutral wie sich die SC 59 auf der Straße wie auf der Rennstrecke bewegen lässt, das hat mich nicht nur technisch, sondern auch emotional sehr überzeugt. Jetzt bleibt sogar meine Rennstrecken-SC 50 (Baujahr 2002) öfters im Stall, weil die Neue einfach alles besser kann. Was mich davon abbringen könnte? Die CBR 1000 RR mit ABS – oder die neue Aprilia mit V4-Motor. Aber egal, ich freu’ mich jetzt schon auf die Dolomiten-Ausfahrt 2009 mit den Jungs und Mädels aus dem CBR 1000 RR-Forum sowie ein paar rasante Tage auf der Rennstrecke. Weil die Blade beides kann. Was nicht heißt, dass an der neuen Honda alles perfekt ist. Der Schalldämpfer verfärbt sich unschön im mittleren Bereich, die Lastwechsel sind zuweilen etwas lästig, und der serienmäßige Kennzeichenhalter taugt nur als Kerzenständer für Weihnachten. Für mich ganz wichtig: ein zuverlässiger Händler mit kompetenter Werkstatt. Das war mit ein Grund, warum ich vor acht Jahren meine Triumph T595 gegen eine Honda CBR 900 RR eingetauscht habe (www.sigi63de).

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