Platz 5: Honda VFR Wie Wickert

Ulrich Wickert hat von 1991 bis 2006 die ARD-Tagesthemen moderiert: charmant, ungekünstelt, überzeugend, souverän und freundlich – fast die personifizierte Honda VFR. Ihr Erfolg gründet sich nicht auf Zahlen. Denn 65 Jahre, 1,83 Meter und 78 Kilogramm sagen ebenso wenig über den Charakter aus wie 782 cm3, 249 Kilogramm und 106 PS. Im Gegenteil, da assoziiert man lediglich: kein voller Liter Hubraum, wenig Durchzug, kein Leichtbau. Wir warten auf die nächste Generation!
Bis dahin freuen sich die vielen VFR-Jünger an absolut zuverlässiger Hightech. 100000 Kilometer ohne Probleme, das ist (beinahe) völlig normal. Motor wie Fahrwerk gelten als nahezu unzerstörbar. Etliche Besitzer der aktuellen VFR sind Vielfahrer wie Überzeugungstäter, haben jeden Generationswechsel mitgemacht. Saßen im Sattel der RC 24, der ersten des Jahres 1986, und haben sich der VFR über die RC 36 (1990), die erste »800er« RC 48 (1998) bis hin zur aktuellen RC 46II (ab 2002) weiter hingegeben. Motto: einmal VFR, immer VFR. Doch warum?
Weil nur Honda einen V4-Motor noch serienmäßig baut. Dessen Klang und Aufbau seine Fans in einen akustisch-mechanischen Vollrausch versetzt. Heute mit Ketten statt Zahnradkaskaden zum Nockenwellen-Antrieb plus exklusivem Umschalten von Zwei- auf Vierventilbetrieb bei 6800 Touren. Und weil die VFR Sport und Touring als Erste und bis heute besonders gut kombiniert(e). Licht, Wetterschutz, Reichweite, Fahrstabilität und die ABS-Verbundbremse sind top. Mit der VFR verwandelt Honda jeden Tag in einen Hochzeitstag. So wie Wickert. Der eine Randnotiz zum Highlight des Tages machen konnte. Rhe

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