Platz 5: Yamaha FZ6 Fazer (Archivversion)

Die Symbiose aus kräftigem 600er-Motor und handlichem Fahrwerk ist das Erfolgsrezept der 35223-mal verkauften Fazer/FZ6-Modelle. Blickfang: die eleganten Monoblock-Bremszangen der Yamaha YZF-R1.

Manfred Neudert, 43, über seine FZ6 Fazer S2

Die Wahl zur FZ6 Fazer liegt auf der Hand. Wir wohnen zwischen Schwäbischer Alb und Schwarzwald und brauchen deshalb ein superhandliches, agiles Motorrad. Wir, meine Frau und ich, haben auch mit der Bandit 650 spekuliert. Doch die Yamaha Fazer fährt sich so toll, wie sie aussieht. Und das auch auf längeren Etappen. Speziell auf den winkligen Straßen muss ich mein Zweitmotorrad, eine Yamaha FZR 1000 Exup, schon gewaltig herumwuchten. Dafür geht natürlich der dicke Motor bereits ab Standgas los wie der Teufel. Obwohl man den 600er-Antrieb auf der Landstraße ordentlich hochzwiebeln muss, ist mir die kleine, handliche Fazer mit ihrem sparsamen Einspritzmotor unterm Strich lieber, wenn auch nicht alles perfekt ist. Der popelige, schlecht zu erreichende Seitenständer aus Blechteilen, das Mäusekino im Cockpit und die nicht einstellbare Gabel könnten eine gründliche Modellpflege vertragen. Aber vielleicht kommt noch was ganz anderes ins Haus: eine Yamaha YZF-R6. Warum Yamaha? Weil ich größten Wert auf einen seriösen und richtig guten Händler lege. Ohne erstklassigen Service nützt das beste Motorrad nichts.

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