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Polo Expressversand stellt Insolvenzantrag Polo-Katalog soll in vollem Umfang gedruckt werden

+++ UPDATE zu Polo +++ Polo-Insolvenzverwalter Horst Piepenburg informiert vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über den Stand der Dinge: "Sämtliche Filialen werden vorerst fortgeführt, der Polo-Katalog wird in vollem Umfang Ende Februar erscheinen, 20 Mitarbeitern von knapp 800 wird betriebsbedingt gekündigt."

(07.12.2011) Der Motorradbekleidungs- und Zubehör-Händler POLO mit Hauptsitz in Jüchen hat gestern Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Amtsgericht Mönchengladbach bestellte heute Rechtsanwalt Horst Piepenburg zum vorläufigen Insolvenzverwalter. "Jetzt machen wir eine Bestandsaufnahme. Der Betrieb wird auf jeden Fall erst einmal vollständig fortgeführt. Das gilt auch für sämtliche Filialen des Unternehmens", so Piepenburg in einer ersten Stellungnahme.

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Trotz des Insolvenzantrags läuft der Geschäftsbetrieb bei Polo in der Zentrale in Jüchen und allen Filialen weiter. Rund 800 Mitarbeiter sind deutschlandweit betroffen, 230 davon am neuen Hauptsitz in Jüchen und rund 570 in 95 deutschen Filialen. Über das Insolvenzgeld sind die Gehälter bis Ende Januar 2012 gesichert, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Horst Piepenburg mit, der sich derzeit einen Überblick über mögliche Sanierungsansätze verschafft. Das Unternehmen Polo gehört zu 51 Prozent Geschäftsführer Klaus Esser und zu 49 Prozent dem vormaligen Mehrheitseigner, der seit 2009 insolventen Fairchild Corporation in den USA. Mit 30000 Artikeln im Angebot hat Polo 2010 rund 110 Millionen Euro umgesetzt

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