Privat oder Händler (Archivversion) Gut oder billig

Werden heiß gefahren, sind heiße Eisen: 125er. Die meisten Händler lassen deshalb lieber die Hände davon, schließlich müssen sie ein Jahr lang (wenn nicht im Kaufvertrag extra vermerkt, sind es sogar zwei Jahre) für den beim Verkauf technisch einwandfreien Zustand gewähren. Da sie häufig arg geschundene Exemplare zunächst aufpeppeln müssen, sind ihre Angebote etwas teurer. Jedoch nur auf den ersten Blick, denn derartige Kosten können, wenn’s mies läuft, auch beim vermeintlichen Privat-Schnäppchen anfallen. Etwa für eine neue Kupplung, frische Bremsbeläge, neue Reifen oder einen Qualitäts-Kettensatz mit Einbau für 150 bis 200 Euro. Und eine große Inspektion mit Motorcheck liegt bei mindestens 200 Euro. Daher die Empfehlung: Wenn möglich, beim Händler kaufen. Von privat ist’s dann interessant, wenn Vorbesitzer und Maschine gut bekannt sind, wenn der Käufer ein versierter Schrauber ist oder wenn die Offerte deutlich unter 1500 Euro liegt und so Geld für etwaige Reparaturen übrig bleibt.

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote