Punktewertung (Archivversion)

Motor
fast verspielt: So machtvoll der 1250er-Einspritzmotor auch antritt, seine ellenlange Übersetzung verhindert noch bessere Durchzugswerte. So bleibt ihm die 2005er immer dicht auf den Fersen. Ja, die etwas leichtere 1200er beschleunigt sogar besser. Im Alltagsbetrieb stört allerdings das miserable Kaltstart- und Warmlaufverhalten der beiden Vergasermodelle.

Fahrwerk
Auch hier keine grossen Differenzen: So viel besser als das der direkten Vorgängerin ist das immer noch simpel gestrickte Fahrwerk der 1250er nicht. Okay, etwas stabiler und straffer ab-gestimmt. Doch in puncto Lenkpräzision und Federungskomfort trägt die alte S die Nase vorn. Recht schaukelig wirkt die Federung des 1997er-Modells, doch ohne Verkleidung ist sie eben auch besonders handlich.

Alltag
Fortschritt ist messbar! Etwa in Form besseren Lichts und höherer Zuladung sowie Reichweite. Oder eines höheneinstellbaren Fahrersitzes. Ähnlich alltagsstark präsentiert sich die 1200 S. Nur sie hat ein großes Staufach unter der Sitzbank. Ein echtes Helmschloss wie sie hat ebenfalls die erste 1200er, auf der man vorn besonders gut sitzt, wenn auch voll im Wind.

Sicherheit
Ein klarer fall: Das Sicherheitsplus ABS gab es bereits 1997 in der 1200 SX, dann wieder ab 2006 in der 1200er. Doch erst die 1250er verhalf ihm zum Durchbruch. Gut so! Die Dosierbarkeit der vorderen Bremse wurde damit jedoch schlechter.

Kosten
Der gesunkene Verbrauch der 1250er schont Umwelt wie Geldbeutel. Er sichert ihr letztlich einen knappen Vorsprung in diesem Kapitel.

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