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5 Fakten zum Thema Versicherung

1. Der Geschädigte hat das Recht, sich selbst einen Sachverständigen zu suchen und muss nicht den von der Versicherung empfohlenen akzeptieren.
2. Der Geschädigte ist verpflichtet, bei der Schadensregelung die kostengünstigste Lösung zu wählen, der Fachbegriff dazu lautet „Schadenminderungspflicht“.
3. Selbst wenn die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert übersteigen, kann der Geschädigte die Bezahlung einer Reparatur verlangen, solange die Kosten nicht höher als 30 Prozent über der Wiederbeschaffung liegen. Er muss die fachgerechte Reparatur jedoch nachweisen und mindestens noch sechs Monate das Fahrzeug selbst nutzen.
4. Bei beschädigter Motorrad-Sicherheitsbekleidung muss ein gleichwertiger Gegenstand für den Schadenersatz beschafft werden können. Es gilt: Der Neuwert sollte
ersetzt werden, deshalb Kaufbelege aufbewahren!
5. Ab Windstärke acht (nachzuweisen durch Wetterbericht für betreffende Region oder durch spezielles Wetter-Gutachten) greift die Teilkasko, etwa bei sturmbedingten Umfaller-Schäden.


Lexikon: Kickback

... auch Lenkerschlagen. Dabei schlägt die Gabel samt Vorderrad und Lenker um die Lenkachse. Ausgelöst wird dieser unangenehme Effekt, wenn der Vorderreifen abhebt und schräg wieder aufsetzt, etwa beim starken Beschleunigen aus Kurven oder beim Überfahren einer Bodenwelle. Je nach Geschwindigkeit und des zur Fahrtrichtung abweichenden Aufsetzwinkels baut der Vorderreifen Seitenführungskräfte auf, die sich bis zu einem kräftigen Schlag bemerkbar machen. Akute Sturzgefahr besteht, wenn bei einem bestimmten Tempo mehrere Bodenwellen hintereinander überfahren werden, so dass die Eigenfrequenz der vorderen ungefederten Massen mit der Erregerfrequenz durch die Bodenwellen zusammentreffen. In so einer ungünstigen Konstellation kann der Lenker mit bis zu 14 Ausschlägen pro Sekunde komplett ausschlagen.

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