Rückruf für BMW R 1200 GS Gefahr von Öl auf Hinterreifen - BMW bessert Bestseller nach

Weltweit müssen 17800 aktuelle BMW R 1200 GS zurück in die Werkstatt. Grund der im Mai 2014 gestarteten Rückrufaktion ist der Wellendichtring am Getriebeausgang. Dieser kann durch den Öldruck aus seinem Sitz gepresst werden. Beim Weiterfahren hat das zur Folge, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit Öl auf den Hinterreifen kommt.

Foto: Jelicic

In Deutschland sind 4300 Halter einer BMW R 1200 GS von dem Rückruf betroffen. Sie werden derzeit von BMW angeschrieben und zum Besuch einer Werkstatt aufgefordert.

Dort soll der Simmerring durch ein zusätzliches Halteblech in seinem Sitz gesichert werden, bestätigte BMW Motorrad-Pressesprecher Rudi Probst auf Anfrage von MOTORRAD online. Betroffen seien die wassergekühlten BMW R 1200 GS der Bauzeit 10/2012 bis 8/2013.

Ein Zusammenhang zwischen dem Rückruf und dem von MOTORRAD in Ausgabe 12/2014 geschilderten Getriebeschaden am Dauertest-Exemplar einer BMW R 1200 GS besteht laut BMW-Sprecher Probst nicht. "Das sind zwei unterschiedliche Schäden", bestätigen auch die Tester von MOTORRAD.

Bei der Dauertest-Maschine war ein Kugellager im Getriebe gebrochen und hatte dieses komplett zerstört (MOTORRAD 12/2014). Der für den Rückruf verantwortliche Dichtring jedoch war noch an seinem Platz.

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