Rückrufe für über 7000 BMWs Zwei- und Sechszylinder betroffen

Genau 7043 BMWs müssen in Deutschland außerplanmäßig in die Werkstatt. Bei den F-800-Zweizylindern mit Einarmschwinge muss das hintere Radlager geprüft werden, die Sechszylinder brauchen eine neue Software.

BMW F 800 S und ST

Weil das hintere Radlager übermäßig verschleißen und im Extremfall, so das Kraftfahrtbundesamt, zur "Blockade des Hinterrads" führen kann, ruft BMW im Dezember 5251 Maschinen der Modelle F 800 S und ST (Baujahr Januar 2005 bis Februar 2009) zur Kontrolle der Lager zurück in die Werkstatt.

Die Halter der betroffenen Zweizylinder-Modelle mit Einarmschwinge und Riemenantrieb werden derzeit schriftlich über den Start der "technischen Aktion" informiert, bestätigte ein BMW-Sprecher auf MOTORRAD-Anfrage. Bei zu viel Spiel wird das Radlager kostenlos getauscht.

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Foto: Hersteller

BMW K 1600 GT/GTL

Ebenfalls einen außerplanmäßigen Boxenstopp müssen die Halter von BMW-Sechszylinder-Modellen der Bauzeit von Januar 2010 bis März 2012 einlegen. Aufgrund "zu enger Plausibilitätsgrenzen zur Überwachung der Drosselklappensignale" kann der Sechszylinder ohne tatsächliche Notwendigkeit in das Notlaufprogramm umschalten. In Einzelfällen habe dies, so BMW, zu Absterben des Motors während der Fahrt geführt.

Um dem vorzubeugen, spielen die BMW-Händler den Maschinen eine neue Software mit korrigierten Werten auf. Die 1782 in Deutschland betroffenen Halter wurden von BMW bereits im November schriftlich über die Maßnahme informiert

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