Rumi 1000er-Prototyp (KV) (Archivversion) Rumi

In der italienischen Motorradszene tauchen immer mal wieder Namen aus der Versenkung aus, die längst vergessen schienen. Etwa Rumi. In den 50er Jahren bekannt für sportliche Zweizylinder, möchte der damalige Chef und Konstrukteur der Marke, Stefano Rumi, seinen Namen in Zukunft wieder auf zahlreichen Straßenmaschinen lesen. Im Herbst will Rumi seinen Prototyp mit einem 1000-cm³-Zweizylinder auf dem Mailänder Salon dem Publikum vorstellen. Der Prototyp, den Rumi in Bergamo, am Stammsitz des Hauses, aufbaut, besitzt einen Gitterrohrrahmen aus Stahl, ein Sechsgang-Kassettengetriebe, 17-Zoll-Räder und einen Radstand unter 1430 Millimeter. Der kurzhubige Twin, der über eine Trockensumpfschmierung verfügt, hat liegende Zylinder mit je vier Ventilen und zwei obenliegenden Nockenwellen, ist wassergekühlt und wird von einer Marelli-Digiplex-Einspritzung gespeist.

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