Sachs Roadster 800 (Archivversion)

Sachs Roadster 800

Motor: 45-Grad-V2, Bohrung x Hub 83 x 74,4 mm, Leistung 43 kW (58 PS) bei 6000/min, Drehmoment 71 Nm bei 4000/min. Fahrwerk: Stahl-Doppelschleifenrahmen, Upside-down-Gabel, 0 40 mm, zwei Federbeine, Reifen 120/70-17 und 160/70-17. Preis: 15490 Mark.

Am Anfang war der Roadster 650, und genau da macht Sachs weiter. Mit dem Roadster 800. Rezept wie gehabt. Motor aus dem Suzuki-Regal (dieses Mal von der VX 800), versehen mit einem eigenständigen, schnörkelloses Design. Der V2 leistet in der Sachs 58 PS, das Hinterrad wird via Kardanwelle angetrieben. Verzögert wird dieses – wohl nicht als technischer Anachronismus, sondern als Stylingelement – durch eine Trommelbremse, während vorne Vierkolbensättel und 320-Millimeter-Bremsscheiben brachial zubeißen. Kleiner Wermutstropfen: Wer sich für die Sachs begeistert, muss 15490 Mark auf den Tisch legen.
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Sachs Roadster 800 (V) (Archivversion) - Sachs ZX 125

Motor: Einzylinder-Zweitakt, Bohrung x Hub 56 x 50,7 mm, Leistung 11 kW (15 PS) oder 8 kW (11 PS), Drehmoment 12,9 Nm (11,2 Nm) bei 7750 (6500)/min. Fahrwerk: Stahl-Einschleifenrahmen, Telegabel, 0 41 mm, Zentralfederbein, Reifen 90/90-21 und 120/90-18. Preis: 7495 Mark.
Während MZ auf den Viertakter setzt, pflegt Sachs in der kleinen Klasse den Zweitakter. Im Modelljahr 2001 mit einer neuen Enduro namens ZX 125, angetrieben von dem bekannten, 15 PS starken Einzylinder mit E-Starter. Sonst aber tun es die Franken den Sachsen gleich und bieten alles, was ein richtiges Motorrad ausmacht. Die üppig dimensionierte Telegabel hat 41 Millimeter dicke Standrohre, die stabile Schwinge stützt sich über ein Zentralfederbein am Rahmen ab. Und auch Sachs bietet die 125er als ZZ-Modell mit 17-Zoll-Rädern als Super-Moto-Version an. Der Preis ist mit 7495 Mark für beide Versionen gleich.

Sachs Roadster 800 (V) (Archivversion) - Suzuki GSX-R 600

Motor: Reihenvierzylinder, Bohrung x Hub 67 x 42,5 mm, Leistung zirka 116 PS. Fahrwerk: Aluminium-Brückenrahmen, Telegabel, Zentralfederbein, Reifen 120/70-17 und 180/55-17. Preis: steht noch nicht fest.
Wenn sie die gleichen Anlagen hat wie die große Schwester, kann eigentlich nichts mehr schief gehen. Immerhin fuhr die 750er in diesem Jahr alles in Grund und Boden. Damit dass der GSX-R 600 auch gelingt, haben die Ingenieure nicht nur einen kompakteren Motor entwickelt, sondern ihn mit der Suzuki-eigenen Einspritzung mit zwei Drosselklappen versehen. Im Vergleich zu den großen Schwestern kommt bei der 600er eine konventionelle Telegabel zum Einsatz, auf stabilisierende Schwingenoberzüge wird verzichtet. Lohn der Mühe: Die neue GSX-R 600 ist elf Kilogramm leichter als das Vorgängermodell,

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