Schraubertipp: Fahrzeug konservieren (Archivversion) Ans Eingemachte

Erst Auszeit, dann Standzeit. Schade, wenn der fahrbare Untersatz dabei zu einem wertlosen Haufen Metall und Plastik verkommt. Richtig eingelagert, bleibt das Motorrad jedoch viele Jahre lang lecker.

Wer rastet, der rostet, lehrt der Volksmund. Was aber, wenn die Zeit fürs Hobby fehlt und die Maschine achtlos in der Ecke steht? Ohne entsprechende Vorbereitung und Pflege gammelt sie vor sich hin. Bald wird es wieder anders, schwört der Besitzer. Bleibt es bei diesem Schwur und sind bereits Standschäden aufgetreten, kann die Wiederbelebung der abgestellten Maschine zum Trauerspiel geraten. Außerdem sollte man sich vor dem Stilllegen um wichtige Versicherungsfragen kümmern. Eine an die Haft- oder Teilkaskoversicherung gekoppelte Ruheversicherung gilt zum Beispiel nur ein Jahr lang. Dabei beachten: Das Motorrad muss auf einem abgesperrten Stellplatz untergebracht sein, um im Schadensfall Ansprüche geltend machen zu können. Echte Liebhaber ihres Motorrads kümmern sich hingegen früh genug um alles und pflegen es in der großen Auszeit entsprechend. Manche Oldtimer- und Youngtimer-Fans haben sich sogar ein ganzes Arsenal von abgemeldeten Motorrädern angelegt, die schon beim bloßen Betrachten Spaß bereiten. Ungeachtet der Gründe, warum das Motorrad für längere Zeit eingelagert werden soll, gelten bestimmte Regeln zur Fahrzeug-Konservierung. MOTORRAD zeigt, wie’s ans Eingemachte geht.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote