Serie Motorradkauf (Archivversion) Kaufen

Sie wollen sich ein Motorrad kaufen, und Sie wissen schon ganz genau welches. Prima. Auf geht’s. Aber: Sie wollen hinterher nicht zu denen gehören, von denen es heißt, sie hätten sich über den Tisch ziehen lassen oder ein Schnäppchen verpasst. Lesen Sie diese Serie, und finden Sie heraus, welcher Weg zum Motorrad für Sie persönlich der beste ist. Weil nämlich billig nicht immer günstig sein muss und Geiz nicht immer geil.

Nie gab es mehr Möglichkeiten, ein Motorrad zu kaufen
als heute. Das kommt dem Endverbraucher zugute. Doch nur dem informierten. Denn der Kauf wird durch neue Wege,
wie etwa das Internet, und neue Rahmenbedingungen, wie
EU-Homologation oder den starken Euro, tendenziell komplexer – wer steigt da noch durch? Sie! Wir bieten Ihnen mit unserer fünfteiligen Serie die wichtigsten Infos, Fakten und Hintergründe. So starten Sie noch in diesem Sommer nicht nur mit dem besten, sondern auch mit dem für Sie günstigsten Bike.
Folge 1: Alles über Motorradpreise. Ein Motorrad bedeutet Freiheit, Faszination, Freude. Etwas, das einen hohen Wert hat, aber auch seinen Preis. Welchen? Wie setzt er sich
zusammen, wie haben sich die Preise in den letzten Jahren
entwickelt, und sind Motorräder nicht viel zu teuer geworden? Was für eine Funktion hat eigentlich noch der Listenpreis, wenn den eh keiner mehr bezahlt? Das und mehr lesen Sie ab Seite 72.
Folge 2: Alles über den Kauf beim Händler. Die meisten Kunden, immerhin 90 Prozent, kaufen ihre Neumaschine nach wie vor beim Vertragshändler. Zehn Prozent der Verkäufe laufen über Grauhändler. Dort werden die nominellen Preise der Vertragshändler oft um einiges unterboten. Aber machen Sie
dabei wirklich das bessere Geschäft? Oder sind die Vorteile, die Ihnen das offizielle Netz der Importeure verspricht, die Mehrausgaben wert? Erhalten Sie dort tatsächlich ein Plus an Garantieleistungen, Service und Kundenbetreuung?
Wenn ja: Zahlen die sich für jeden Kunden in gleichem Maße aus? Zumal Vertragshändler nicht gleich Vertragshändler ist. Auch da gibt es schwarze Schafe. Und Tipps von MOTORRAD, wie Sie die erkennen.
Wenn Sie den für Ihre Bedürfnisse optimalen Händler gefunden haben, stellt sich die Frage, auf welche Art Sie Ihr Motorrad am günstigsten finanzieren. Wir rechnen Ihnen vor, was Sie für welches Angebot tatsächlich auf den Tisch legen. Mittlerweile machen mehr als zwei Drittel aller Kunden von Finanzierungsofferten oder -offensiven der Hersteller und Importeure Gebrauch. Aber Vorsicht! Hier können Sie sich ebenfalls verkalkulieren.
Folge 3: Alles über den Reimport. Der Euro sorgt
für Preistransparenz. Wer in Bologna Pizza isst oder sich in Paris ein Bier genehmigt, weiß sofort, wie viel mehr oder weniger als
zu Hause ihm dafür aus der Tasche gezogen wird. Mit dem Motorrad sieht das anders aus, komplizierter. Auf den ersten
Blick lassen sich zwar die Preise leicht miteinander vergleichen. Große Unterschiede werden Sie dabei allerdings nicht finden –
die europäischen Importeure der einzelnen Marken sprechen
sich bei der Preisgestaltung ab. Größere Unterschiede können
Sie aber in der Steuergesetzgebung feststellen. In Österreich etwa sind Motorräder nominell immer teurer, weil neben einer Mehrwertsteuer von 20 Prozent noch eine Zulassungssteuer im Listenpreis steckt. De facto kann es für Sie als Käufer aus dem Ausland trotzdem billiger sein, weil Sie den Nettopreis bezahlen und Ihre Maschine in Ihrem Heimatland versteuern. Angesichts des starken Euros rentiert sich ein Blick auf die Preise in Ländern außerhalb der EU. Bietet sich in Polen oder der Tschechei die Möglichkeit, ein Schnäppchen zu machen? Oder lohnt es sich, zum Motorradkauf in die USA zu fliegen? MOTORRAD hilft auch hier weiter.
Folge 4: Alles über den Kauf im Internet. Ebay, Mobile, Autoscout und was es sonst so alles gibt – das Internet
ist mittlerweile als Fahrzeugbörse etabliert. Immer mehr Privatpersonen nutzen das Netz, um sich von ihrer Maschine zu trennen oder um sich eine günstige Gebrauchte zu sichern. Zehn Prozent des Gebrauchtmarkts laufen bereits übers Netz, und für Neumaschinenkäufer nimmt dieser Marktplatz an Bedeutung zu. Weil immer mehr Motorradhändler sich dort präsentieren. Das heißt
auf der einen Seite große Auswahl, wirft auf der anderen aber
viele Fragen auf: die nach der Orientierung und dem schnellstmöglichen Zugriff auf interessante Angebote, die nach der Rechts- und Grundlage von Kaufverträgen. Sowie nicht zuletzt die Frage, wie Sie es vermeiden können, an unseriöse Geschäftsleute zu geraten. Denn auch im Internet gilt: Nicht immer erweist sich das billigste Angebot als das günstigste.
Folge 5: Alles über Käufertypen und Typberatung. Wer über eine Menge Geld, aber nur wenig Zeit verfügt, geht den Kauf seines Motorrads anders an als einer, der viel Zeit, jedoch nur ein eingeschränktes Budget hat. Wer selbst schrauben kann oder will, wird weniger Augenmerk auf umfangreichen und schnellen Service legen. Die MOTORRAD-Käufertypologie hilft Ihnen bei Ihrer individuellen Standortbestimmung.

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