Serienmaterial für Werksfahrer (Archivversion) Sieben Kilogramm leichter durch Karbon und Titan

Nachdem Yamaha die handgeschnitzten Werksrenner der letzten beiden Jahre nach beachtlichen Ergebnissen, aber ohne Titel ins Museum verfrachtete, startet das offizielle Werksteam nun mit modifizierten Serienmaschinen. Diese sind mit vielen Spezialteilen und Modifikationen in ähnlicher Weise wie die in den USA siegreiche Maschine von Doug Henry getunt. Die Zubehörteile drücken das Gewicht auf etwa 105 Kilogramm: Rahmenheck, Fußrasten, Schrauben sind aus Titan, Luftfilterkasten und viele Anbauteile aus Karbon. Der Ölkreislauf ist auf Naßsumpf umgebaut. Auch das spart Gewicht durch die geringere Ölmenge (weniger als ein Liter), dazu entfallen Schläuche, Anschlüsse, sowie eine der zwei Ölpumpen. In den DSP-Titan-Auspuff ist wie bei den alten Werksmaschinen ein Exup-System eingebaut. Der Hubraum wurde durch einen 94-Millimeter-Kolben auf 420 cm³ vergrößert, auf eine Ausgleichswelle wurde verzichtet. Viele Teile der Werksmaschine sind für jedermann käuflich, zum Beispiel über Yamaha USA (Infos im Internet unter www.yamahausa.com).

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote