Service ja. Aber ... ... nicht unbedingt alle 6000 Kilometer, findet Autor Fred Siemer

Wartung muss sein. Wer keine Ahnung davon hat, sollte sich, allen anderen, dem Lenkkopflager, den Reifen, der Bremse, den Schmierstellen und der Kühlflüssigkeit zum Gefallen einmal jährlich die Werkstatt ansteuern. Und zwar sowohl während wie auch nach der Garantiezeit. Es ist längst keine Schande mehr, die Freude am Fahren nicht mit fundierten schrauberischen Fähigkeiten kombinieren zu können. Ebenso wenig, keine Zeit oder keine Lust zu haben: ab mit der Karre zum Profi. Auch differenzierte Modelle sind durchaus statthaft, denn jemand, der Öl- oder Kettenwechsel pünktlich, gewissenhaft, locker und mit Freude erledigt, muss sich noch lange nicht am Ventilspiel probieren. Der Wartungsplan ist kein Geheimnis, er hilft zu sortieren, was in der eigenen Garage oder beim Händler erledigt werden soll. Jährlich oder alle 10000 bis 12000, nicht alle 6000 Kilometer. Dieses Intervall gehört auf den Müll. Das beweist die Mehrzahl der Hersteller, und das verlangen viele Fahrer. Erstens schränkt es die Flexibilität während der Saison ein, und zweitens ist Zeit auch für den Kunden Geld. Inklusive An- und Abfahrt kostet ihn selbst eine kleine Inspektion schnell mal drei, vier Stunden.

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