So arbeitet das Honda-ABS (Archivversion)

Diese schematische Darstellung des Combined Sports ABS zeigt deutlich den entscheidenden Unterschied zu herkömmlichen Lösungen. Einzig die Steuereinheit ist Bindeglied zwischen den getrennten Regelkreisen für Vorder- und Hinterrad und regelt den Bremsdruck. Mit „P“ sind die Drucksensoren bezeichnet. Bei niedrigem Druck beispielsweise auf den Handbremshebel greift das System zunächst nicht ein, sondern der Druckaufbau erfolgt ganz normal über den Bremszylinder. Erst wenn der Druck höher wird, öffnen die Ventile, und das System übernimmt. Die Steuereinheit regelt automatisch die Bremskraft vorne und hinten und vernetzt beide Kreise. Beim Zug am Handbremshebel wird automatisch hinten mitgebremst. Umgekehrt wird erst bei einem blockierenden Hinterrad Bremskraft nach vorn verteilt. Die Modulation des Bremsdrucks übernehmen Ventil- und Pumpeneinheiten an Hinter- und Vorderrad, die möglichst zentral rund um den Motor positioniert sind und rund zehn Kilogramm zusätzliches Gewicht bedeuten.

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