So testet MOTORRAD (Archivversion) Ausstattung

MOTORRAD erklärt die einzelnen Kriterien der 1000-Punkte-Wertung (Teil 6)

Alufelgen, Tempomat, Sitzheizung, Klimaanlage – die Liste der aufpreispflichtigen Extras ist bei Autos meist endlos. Bei Motorrädern bleibt dem Kunden meist nur die Farbwahl. Die Ausstattung ist mehr oder weniger üppig, aber - abgesehen von BMW – selten individuell zu gestalten. Punkte vergibt MOTORRAD für alle relevanten Features, etwa für sinnvolle Einstellmöglichkeiten. Die einstellbare Federbasis oder Dämpfung an Gabel und Federbein wird mit je einem Punkt belohnt, macht also maximal sechs. Das gleiche gilt für einstellbare Armaturen, Lenker, Fußrasten und eine justierbare Verkleidungsscheibe. Mit je einem Punkt werden ebenso ein Drehzahlmesser, ein Zeituhr, ein Tripmaster oder die Warnblinkanlage honoriert. Eine Benzinuhr bringt gleich drei Punkte, eine Reservekontrolle nur einen. Gepäckhaken und ein Staufach verdienen sich maximal je zwei Punkte, ein Helmschloss einen weiteren. Der Hauptständer holt zwei Punkte, macht sich jedoch auch noch in Kriterien wie Wartungsfreundlichkeit positiv bemerkbar. Schließlich gibt es für gutes Werkzeug noch zwei Pünktchen, ebenso für eine Wegfahrsperre. Mitgezählt? Eine optimal ausgestattete Maschine kann im Bestfall 30 Punkte einheimsen. Die BMW R 1150 RT schafft immerhin 22 Punkte und liegt damit in diesem Kriterium im Spitzenfeld.

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