So testet MOTORRAD (Archivversion) Handlichkeit

MOTORRAD erklärt die einzelnen Kriterien der 1000-Punkte-Wertung (Teil 5)

Sie fährt sich von alleine – wenn ein Motorrad so gelobt wird, hat es sich die volle Punktzahl im Kriterium Handlichkeit verdient. Optimal ist es, wenn der Fahrer die Maschine mit minimalen Kräften und Korrekturen durch Kurven und Kehren steuern kann, was heute nicht zuletzt wegen der breiten Bereifung nur selten der Fall ist. Viel öfter fallen Ausdrücke wie störrisches Einlenken, hohe Lenkkräfte und Körpereinsatz. MOTORRAD berücksichtigt bei der Bewertung, dass das Handling in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen ganz unterschiedlich sein kann. Manche Motorräder wirken erst im oberen Geschwindigkeitsbereich unwillig, andere verlangen nur in engen Kehren hohe Lenkkräfte zur Kurskorrektur. Vielerlei Aspekte wirken sich auf die Handlichkeit aus, etwa Gewicht, Schwerpunktlage, Fahrwerksgeometrie, Reifendimensionen und -kontur, aber auch Kreiselkräfte von rotierenden Massen der Räder, Bremsscheiben oder Kurbeltrieb des Motors.

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