Spielregeln

Gleiches Recht für alle. Dieser hehre Vorsatz gilt auch beim Masterenduro. Nachdem
alle 25 Testmaschinen von Reifenausstatter Dunlop auf die wettbewerbstaugliche Einheits-Reifenpaarung D 908/D 907 F gestellt wurden, geht’s zur Sache. Sämtliche Bikes werden in ausgeloster Reihenfolge über eine für diese Disziplin typische, eng gesteckte Enduro-Sonderprüfung, den so genannten Crosstest (siehe Foto Seite 50), auf einer Wiese gehetzt. Danach Szenenwechsel. Die Strecke des Endurotests führt durch ein Waldstück mit steinigem, wenig griffigem Boden und teils haarig engen Fahrspuren. Auf beiden Pisten ist – typisch für den Endurosport – ein ausgewogenes Paket aus agilem Handling und kontrollierbarem Leistungseinsatz eher gefragt als schiere Maximalpower.
In einem komplizierten Verfahren fließen die gefahrenen Zeiten der betreffenden Maschine,
der Abstand zur Klassenbesten, die Anzahl der gefahrenen Bestzeiten und die subjektive Bewertung der Testpiloten in die Gesamtnote ein. Letztlich fechten die Sieger der jeweiligen Zwei- und Viertakt-Sparten in drei Halbfinals den Klassenprimus aus – der dann im Finale unter den drei schnellsten Piloten auf einer einzigen Runde im Endurotest um den Gesamtsieg kämpft.

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