Spielregeln

Das Master Enduro ist kein kein normaler Vergleich. Hier geht es nur um das eine: Speed. Dahinter steht die alles entscheidende Frage: Welches Motorrad ist auf einem abgesteckten Rundkurs das schnellste? Um das zu ermitteln, lud die spanische Zeitschrift Motociclismo befreundete Redaktionen zu dem hubraumübergreifenden Wettbewerb ein. Sicher, die Ergebnisse lassen sich nicht ohne weiteres auf jeden Fahrer und jeden Einsatzbereich übertragen, doch sie zeigen durchaus das Potenzial der Motorräder in einer typischen Wettbewerbssituation auf.Um möglichst die ganze Bandbreite des aktuellen Offroad-Angebots zu vergleichen, ging die Einladung zum Master Enduro an alle Hersteller. Leider konnten oder wollten sich nicht alle beteiligen. Husqvarna, Moto TM und VOR fehlten. Zur Wahrung der Chancengleichheit erhielten sämtliche Maschinen die gleiche Bereifung. Bridgestone unterstützte den Event mit unzähligen Enduro-Sportreifen vom Typ ED 660 B hinten und M 59 vorn.Die Regeln des Master Enduro sind hart. Fast wie im richtigen Leben gibt es für alle Beteiligten nur eine einzige Chance. Damit soll eine möglichst realistische Wettbewerbssituation simuliert werden. Nach einem kurzen Training zum Kennenlernen der Strecke startet jeder Fahrer mit jedem Bike nur ein einziges Mal - jeder Durchgang zählt. Bestzeiten erfordern deshalb maximale Konzentration. Bei einem Sturz gibt es – wie im Wettbewerb – keine zweite Gelegenheit. Nach erfolgtem Durchgang wechseln die Piloten die Motorräder nach einem zuvor festgelegten System durch. An den beiden ersten Fahrtagen nehmen die Fahrer mit allen Motorrädern eine typische Wiesenprüfung unter die Stollen. Am dritten und vierten Tag steht ein anspruchsvoller Cross-Country-Test auf dem Programm. Für die Zeitnahme ist übrigens ein Profi-Team zuständig, das normalerweise die Läufe zur spanischen Enduro-Meisterschaft betreut.

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