Spielregeln

Der Schnellste gewinnt – meistens jedenfalls. So einfach macht es sich MOTOCICLISMO, das spanische Schwesterblatt von MOTORRAD, nicht. Die Iberer, die die weltgrößten Motorrad-Vergleichstests Mastercross, Masterenduro und Masterbike organisieren, nehmen die schnellsten Rundenzeiten jeder Maschine – die allesamt mit Dunlop D 739 identisch bereift waren – natürlich als Basis für
die Gesamtwertung. Nach einem komplizierten Schlüssel fließen in die Punktwertung allerdings auch Parameter wie die Zahl der Fahrer,
die mit dem betreffenden Motorrad ihre schnellste Zeit erreichte, die
Differenz zur Bestzeit der jeweiligen Klasse und die von den Testfahrern abgegebenen Bewertungen ein. Wer ins Finale einzieht, ergibt sich mittels eines Ausscheidungsmodus: In einem Halbfinale innerhalb
jeder Klasse kämpfen die jeweils besten Zwei- und Viertakter gegeneinander um die beste Rundenzeit. Die Sieger der MX1– beziehungsweise MX2-Klasse treten im Finale gegen den Gewinner der beiden
MX3-Crosser an – in dem dann übrigens der Schnellste gewinnt.

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