Sportliche Erfolge (Archivversion) Sie kam, sah und siegte - die Honda CBR 600 F, Typ PC 25: erste 600er mit 100 PS

1991 bis 1994 fuhren sämtliche Supersport 600-Europameister Honda: der Spanier Luis d’Antin, Stefan Scheschowitsch aus dem schwäbischen Reutlingen, Michael Paquay aus Belgien und der Schweizer Yves Briguet. Auch in der DM räumte die CBR ab. War 1991 Scheschowitsch noch Sieger des Supersport 600-Cup, gab es 1992 den ersten DM-Titel für die CBR und MOTORRAD-Redakteur Gerhard Lindner. 1993 wurde der im Vorjahr knapp geschlagene Europameister Scheschowitsch doch noch deutscher Meister.Allerdings hatte die Konkurrenz aufgeholt. 1994 ging der DM-Titel an Yamaha-Fahrer Herbert Kaufmann. Ralph Stelzer auf der CBR wurde Vize. In den folgenden beiden Jahren riß Hondas Anschluß zur Spitze schließlich ab. Michael Paquay wurde 1995 zwar wieder Europameister, aber wie Fabrizio Pirovano 1996 auf Ducati. Auch die DM-Titel dieser Jahre gingen mit Thomas Körner und Bernhard Schick an die durch das Reglement bevorzugten Ducati-V2.Nicht ohne Überraschung mußte die Fachwelt feststellen, daß 1997 sowohl in der EM - mit dem zu Honda zurückgekehrten Paquay - als auch in der DM - mit Stelzer CBR-Reiter die Tabellen anführen. Die Leistungssteigerung der 1997er Serienmaschine hat offenbar Auswirkungen auf den Rennsport. Michael Rohrer

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