Stellungnahmen

Suzuki
Viele Mitbewerber haben ihre Service-Intervalle verlängert. Warum halten Sie am 6000-Kilometer-Intervall fest

Uns ist nicht bekannt, dass »viele« unserer großen Mitbewerber die Wartungsintervalle ihrer Gesamtmodellpalette nennenswert verlängert haben. Auch andere Her­stellern schreiben – genau wie bei Suzuki – nach wie vor einen jährlichen Sicherheitscheck vor. Intervalle zu verlängern oder technisch sinnvolle Inspektionsarbeiten zu streichen birgt die Gefahr von Sicherheitseinbußen. Die Sicherheit des Kunden hat für Suzuki höchste Priorität. Und wir sehen eine große Akzeptanz der vorgeschriebenen Wartungsintervalle bei unseren Kunden.


Honda
Häufig wird argumentiert, bei den aktuellen durchschnittlichen Jahresfahrleistungen seien 6000er-Intervalle so geschnitten, dass der Kunde nur einmal jährlich in die Werkstatt müsse. Aber würde nicht jeder, der pro Jahr mehr fährt, einen Vorteil darin sehen, wenn er ein längeres Intervall hätte

Da sich die Arbeiten innerhalb des Wartungsplans nicht addieren, sondern nur auf 6000-Kilometer-Intervalle anstelle von höheren Intervallen verteilen, sehen wir keinen Nachteil. Im Gegenteil, gerade bei hohen jährlichen Laufleistungen ist eine regelmässige fachmännische Prüfung unter dem Aspekt Sicherheit eher von Vorteil.


KTM
Warum müssen sämt-liche KTM mit dem na-gelneuen LC4-Motor alle 5000 Kilometer zum Service

Dieses hochmoderne Triebwerk liegt mit seiner Leistungsfähigkeit weit über allen zulassungsfähigen Einzylindern unserer Mitbewerber und beinahe schon auf Wettbewerbsniveau. Deshalb haben wir unmittelbar nach dem Serienstart ein Sicherheitspolster vorgesehen. Aufgrund positiv verlaufener, breit angelegter Dauererprobung sowie Öl-Untersuchungen planen wir aber, das Service-Intervall demnächst zu verlängern.


Kawasaki
Die Länge der Intervalle wird oft auch als Qualitätsbeweis für das Produkt betrachtet. Be-fürchten Sie aufgrund Ihrer »kurzen« Intervalle keine Nachteile gegenüber anderen Herstellern

Nein. Wir bewegen uns mit unseren Intervallen auf dem Niveau vieler Mitbewerber. Letztlich ist auch der Inspektionsumfang für den Kunden mit entscheidend. Vergleichstests in diversen Motorradzeitschriften zeigen, dass wir hinsichtlich der Inspektionskosten auf Augenhöhe mit den Mitbewerbern sind und in einigen Fällen sogar trotz kürzerer Intervalle geringere Inspek-tionskosten haben.


Yamaha
Welcher technischer Änderungen bedurfte es, damit die Service-Intervalle von 6000 auf 10000 Kilo-meter ausgedehnt werden konnten

Technische Änderungen hat es in dem Sinne nicht gegeben. Yamaha konnte dadurch, dass Produktion und Fertigung durch moderne Maschinen immer genauer wurden, auf längere Intervalle umstellen. Diese Verbesserungen wurden durch Langzeittests in der her-stellung geprüft und gesichert.

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