Super Moto für Amateure

Keine Angst, um den Einstieg in die Super Moto-Szene zu wagen, müssen nicht Drehbank, Fräse und ein persönlicher Tuner angeschafft werden. Auch braucht´s nicht unbedingt zwei Crosser, um daraus einen High-Tech-Flitzer mit Alu-Rahmen und bissigem Motor zu basteln. Wer sich auf das Asphalt/Schotter-Geläuf wagen möchte, der kann´s zunächst mal ruhig angehen lassen. Eine serienmäßige hubraumstarke Viertakt-Enduro oder ein Halbliter-Zweitakt-Crosser, beide tun´s auch gebraucht, reichen für den Einstieg. Zudem leiden die Untersätze - im Gegensatz zu Cross-Maschinen - im Super Moto relativ wenig. Drei Wettbewerbsjahre verträgt jeder Super Moto-Renner locker.Unabdingbar sind inzwischen die obligatorischen 17-Zoll-Räder. Die gibt´s für etwa 1900 Mark pro Satz bei Talon (Telefon 02584/358), HE Motorradtechnik (Telefon 08654/61563), Akront (07156/39999) und bei den meisten Husqvarna- oder KTM-Händlern. Die erforderlichen Reifen dazu - Slicks- oder Regenrennreifen - liefern die Renndienste auf den Super Moto-Rennen. Allerdings: 500 Mark pro Satz sind kein Pappenstiel.Nächstes Thema: Bremsen. Ohne große Bremsscheiben geht´s nicht. Braking (Telefon 06803/981902), Brune (Telefon 02504/5648) oder Spiegler (Telefon 0761/611010) liefern für etwa 400 Mark 320 Millimeter große Scheiben, ein passender Adapter kostet etwa 250 Märker. Der Original-Bremssattel samt Standard-Bremsarmatur kann für den Anfang problemlos übernommen werden. Und wenn die ersten Erfolge da sind, dann fallen auch die Ausgaben für weitere Aufrüstungsmaßnahmen nicht mehr so schwer.

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