Supermoto 2010 (Archivversion)

Hätten Sies gewusst? Gut die Hälfte der Husaberg-Modelle rollten in den vergangenen Jahren in der Supermoto-Variante vom Band. Doch weil die Kapazitäten der kleinen Entwicklungs-Truppe mitder für dieses Jahr völlig neu konzipierten Enduro-Generation (siehe Enduro-Fahrbericht) ausgeschöpft waren, musste die Drift-Fraktion zunächst hinten anstehen. Doch nun ists soweit. Mit der FS 570 nimmt Husaberg für die Saison 2010 den abgelegten Supermoto-Stab wieder auf. Die Basis der 570er-Enduro rüsteten die Exil-Schweden für ihren Asphalt-Ableger nobel aus.

Schlauchlose Speichenräder, 320-Millimeter Vorderrad-Bremsscheibe mit radial angeschlagenem Bremssattel und ebenfalls radial konzipierte Bremsarmatur von Magura, Closed-Cartridge-Gabel von WP Suspension und Supermoto-Bedürfnissen (geringerer Gabelversatz) angepasste Gabelbrücken – die Eckdaten deuten darauf hin, dass die neue „Berg“ im Rennsport wieder vorn mitmischen wird. Wer auf der Landstraße ebenso rasant vorankommen will, muss allerdings einen engagierten Händler bemühen. Das volle Potenzial des 60 PS starken Motors (homo-logierte Leistung: 11 PS) ist nur über eine Einzelabnahme zu legalisieren.

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