Suzuki Bandit 1250 S (T) (Archivversion)

Was erhoffen Sie sich von dem Nachfolgemodell, und was sollte es gegenüber Ihrem derzeitigen Schätzchen besser können?
Leistung und Drehmoment könnten noch ein wenig höher sein, sonst nichts. Denn die 2006er-Bandit ist technisch das beste aller bisherigen Bandit-Modelle. Ein niedrigeres Gewicht und höhere Tankreichweite respektive geringerer Verbrauch wären ebenfalls erfreulich.
Was zeichnet die Bandit 1200 gegenüber der Konkurrenz aus?
Sie weckt Emotionen wie kaum ein anderes Motorrad. Durch das riesige Angebot von Zubehörherstellern sieht heute kaum eine Bandit aus wie die andere. Man hat sehr einfach die Möglichkeit, den »Suzuki-Design-Vorschlag« zum »seinem« Motorrad umzugestalten.
Was sind die gravierendsten Schwächen des 1200er-Modells?
Bis Baujahr 2000 waren die Federelemente speziell bei Soziusbetrieb völlig überfordert. Aber auch bei den neueren Modellen sind progressivere Gabelfedern vermutlich das meistgekaufte Zubehör. Weitere Kritikpunkte: die Verarbeitung und die Qualität des verarbeiteten Materials, vor allem des Lacks. Auch die Lenkkopflager zeigen teilweise frühzeitig Ausfälle.
Die Kühlrippen sind am neuen 1250er-Motor verschwunden. Ist das okay?
Der fein verrippte Motor ist verantwortlich für das markante Erscheinungsbild. Die Umstellung wird meines Erachtens viele potenzielle Käufer abschrecken, denn sie lieben geradezu den Feinripp-Motor. Zudem wurde am 1250er-Antrieb die Lichtmaschine wieder auf dem Kurbelwellenstumpf montiert – teure Folgekosten nach einem Sturz drohen.

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