Suzuki Burgman 400 auf der EICMA 2016 Dem Dauerbrenner frisch eingeheizt

Der mittlere Burgman, also der Suzuki AN 400 Burgman, erhält für das Modelljahr 2017 und damit zu seinem 19. Geburtstag ein dynamischeres Äußeres, technische Detailverbesserungen und soll mehr Fahrkomfort bieten.

Mit der Burgman-Reihe hat sich Suzuki in Südeuropa eine stabile Fangemeinde aufgebaut; sogar in Deutschland verkaufen sich die Tourensofas mit 125, 200, 400 und 650 cm³ ganz passabel; Suzuki nennt für 2015 weltweit 130.000 verkaufte Exemplare der Burgman-Serie.

Wie so oft findet man das beste Preis-/Leistungsverhältnis eine Etage unter dem Topmodell, also beim 400er-Einzylinder. Damit das so bleibt, wurde der Suzuki Burgman 400 für 2017 einer ebenso gründlichen wie behutsamen Update-Kur unterzogen - "Das Bessere ist der Feind des Guten", aber auch "Never change a running system".

Das Styling wurde also vorsichtig dem aktuellen Kundengeschmack folgend leichter und kompakter, sogar ein wenig sportlicher. Gleichzeitig will Suzuki dem hohen Anspruch der Kunden an "Luxus, Qualität, Komfort und Fahrleistungen" weiterhin gerecht werden und natürlich die Euro4-Anforderungen erfüllen.

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Update-Details Suzuki AN 400 Burgman

  • Motor auf mehr Drehmoment bei niedrigen und mittleren Drehzahlen optimiert
  • größere Airbox für bessere Leistungsenfaltung und angenehmeren Einlass-Klang
  • Iridium-Zündkerze für erhöhte Effizienz
  • zwei 260-mm-Bremsscheiben vorn, eine 210-mm-Scheibe hinten; neue, 750 g leichtere ABS-Steuereinheit
  • verwindungssteifere Rahmenkonstruktion
  • 15-Zoll-Rad vorn
  • 20 mm dickeres Sitzpolster für mehr Komfort
  • schmalere Sitzbank und reduzierte Trittbretter, um den Bodenkontakt zu erleichtern
  • Frontverkleidung und Windschild deutlich kompakter bei nahezu gleichem Wind-/Wetterschutz
  • LED-Scheinwerfer, LED-Rücklicht und LED-Positionsleuchten
  • überarbeitetes, übersichtlicheres und angereichertes Multifunktionsdisplay

Weitere Ausstattungmerkmale wie das 42-Liter-Fach unter der Sitzbank, ein dreistufig einstellbares Rückenpolster für den Fahrer, zwei Fächer in der Frontverkleidung (eines davon mit 12-Volt-Steckdose) und die Feststellbremse blieben dem Suzuki AN 400 Burgman erhalten.

Foto: Suzuki
Suzuki AN 400 Burgman, Modelljahr 2017
Suzuki AN 400 Burgman, Modelljahr 2017

Technische Daten Suzuki AN 400 Burgman

Antrieb: flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertakt-Motor, zwei obenliegende Nockenwellen, Bohrung/Hub 81/77,6 mm, 399 cm³, Verdichtung 10,6:1, stufenlose Riemenautomatik

Fahrwerk: Rohrrahmen aus Stahl, Telegabel vorn, Triebsatzschwinge mit Zentralfederbein hinten

Räder und Bremsen: Reifen vorn 120/70-15, hinten 150/70-13, 260-mm-Doppelscheibenbremse vorn, 210-mm-Scheibenbremse hinten, ABS

Maße: Länge/Breite/Höhe 2240/760/1350 mm, Radstand 1585 mm, Nachlauf 105 mm, Sitzhöhe 750 mm, Tankinhalt 13,5 Liter

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