Suzuki DR Big 800 S (Modellreport) (Archivversion)

Angefangen hat die DR Big als 50 PS starke 750er. Und zwar Ende 1987 auf dem Pariser Salon. Einen so dicken Serien-Einzylinder hatte die Welt bis dato nicht gesehen. Doch nicht nur der gigantische Hubraum sorgte damals für Furore, auch das gewagte Design mit 29-Liter-Benzinfaß und Entenschnabel erhitzte die Gemüter. 1990 dickte Suzuki den Eintopf an: Aus 727 Kubikzentimetern wurden 779, dazu mußte der Hub von 84 auf 90 Millimeter angehoben werden. Fortan firmierte die Dicke unter der Bezeichnung DR Big 800 S. Der große Durchbruch blieb ihr allerdings weiterhin versagt. Schon zuckte man bei Suzuki, wollte die Produktion einstellen, entschied sich aber in letzter Minute für eine Generalüberholung. 1991 schließlich präsentierte sich die DR in der Form, wie wir sie bis heute kennen: zwei Endschalldämpfer statt einem, 24-Liter-Tank im Plastikmantel, 223 Kilogramm Kampfgewicht. Den Beinamen Big verlor der Riesen-Single übrigens im Jahr 1994, unter Insidern aber bleibt er auf ewig: der gute, alte Doktor Big.Die DR 800 S in MOTORRAD: Test 18/1991. Vergleichstest 20/1991. Konzept-Vergleich 18/1992. Vergleichstest 9 und 19/1994. Gebrauchtkauf 26/1997.

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