Suzuki GS 500 E (Archivversion)

Seit ihrem Kauf im Frühjahr hat die kleine Suzuki rund 7000 Kilometer abgespult. Sturz- und unfallfrei. Auch keine wirkliche Panne stoppte bislang ihre Fahrt. Lediglich auf langen, konstant schnellen Autobahnetappen neigt sie dazu, sich zu verschlucken. Das geht so weit, dass im Extremfall sogar der Motor abstirbt. Nach Umschalten auf Reserve – auch wenn der Tank noch fast voll ist – ist der Spuk vorbei. MOTORRAD hat schon mehrfach den Vergaser zerlegt, Düsen ausgeblasen und auch die etwas kurz geratenen Benzinleitungen gegen neue, längere Exemplare getauscht. Ohne Erfolg. Während die Suzuki in der Stadt und bei Landstraßenbetrieb mit Wechsellast wie eine Eins läuft, beginnt sie nach etlichen Kilometern Volllast auf der Autobahn nach wie vor gelegentlich zu stottern. Sei’s drum. Ist schließlich nicht die wahre Bestimmung einer GS 500 E.
Nebenbei erhielt die 500er vor kurzem neue Zündkerzen, außerdem kontrollierte MOTORRAD-Werkstattleiter Gerry Wagner das Ventilspiel. Mit 0,03 bis 0,08 Millimeter Herstellerangabe fällt es recht gering aus, was eine penible Überprüfung erfordert. Bis auf ein Einlassventil, das einen neuen Shim erhielt, waren sämtliche Werte in Ordnung. Nicht gestimmt haben hingegen die Einstellungen der Gemischregulierschrauben. Seit sie auf den von Suzuki vorgegebenen Wert justiert wurden, scheint die GS besser am Gas zu hängen. hek

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote

Alle Artikel