Suzuki GS 650 (550) Katana (GK) (Archivversion)

Die Kilometerleistungen der beiden Katana-Modelle sind repektabel. Und außer gelegentlicher Elektrikprobleme ist der schraubende Teil der Besitzer auch heute noch zufrieden.

An meiner GS 650 Katana traten während 93000 Kilometern keine Defekte auf, die Lackierung der Formteile wie auch des Rahmens sind solide. Die Katana wurde die meiste Zeit ganzjährig gefahren (kein Auto). Den zuletzt steigenden Ölverbrauch wegen verschlissener Ventilschaftdichtungen überließ ich meinem Nachfolger mit Hinweis. Den Vergleich mit ihrer direkten Konkurrenz Yamaha XJ 650, die meine Katana viele 1000 Kilometer begleitete, gewinnt die Suzuki meiner Meinung nach mit Längen. Tip: Die Verschraubung der außenliegenden Drehfeder am Steuerkettenspanner löst sich recht leicht, weil das Anzugsdrehmoment nur fünf Newtonmeter beträgt; besser: selbstsichernde Mutter.Peter A.; MainzGekauft wurde die GS 550 Katana 1983 mit Kilometerstand 1200 für 4000 Mark. Nach 85000 Kilometern waren die hintere Stoßdämpfer fertig, dann kamen Konis zum Einsatz. Defekte traten lediglich an der Elektrik auf. Bei 71000 Kilometern wurde der Lima-Stator mit verschmorten Anschlußkabeln getauscht. Bei 92000 wieder Ladeprobleme, nach Austausch des äußerlich unbeschädigten Stators (300 Mark) war alles wieder in Ordnung. Zur Zeit, bei 124000 Kilometern, steht die Maschine wieder mit Ladeproblemen in der Garage.Axel Morsumé, Hürtgenwald1988 kaufte ich meine 550er Katana mit 26500 Kilometern und erlebte ein großes Fiasko. Denn in den Zylindern gab es nichts, was noch innerhalb der Verschleißgrenze gewesen wäre. Ein Ersatzmotor mit zirka 5000 Kilometern verrichtet seither klaglos seinen Dienst, von einer defekten Lima einmal abgesehen. Als Ersatz kam ein Originalteil zum Einsatz , die Spulen wurden zusätzlich mit Plastik-Spray behandelt. Insgesamt hat die Katana 82600 Kilometer auf dem Buckel. Fahrwerksveränderungen ( hinten höher, vorn tiefer) hatten ein wesentlich besseres Handling zur Folge.Frank Rech, NeuhofenNüchtern betrachtet ist die GS 650 G ein Schaf im Wolfspelz. Unter der pseudosportlichen Schale steckt halbwegs solide, japanische Technik. Sitzhaltung und Verbrauch sind moderat, der Kardan ist kaum zu spüren, der Motor bis auf einen Bereich bei 5000/min vibrationsarm. Daß die GS 650 G stets eine pflegende Hand braucht, wird häufig verdrängt, und so sieht man Exemplare, die, auf Rennerle getrimmt, ein trauriges Dasein fristen. Michael Baßmann, Darmstadt

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