Suzuki GSF 600 /S/ Bandit (GK) (Archivversion) Die Marktsituation

Von der Suzuki GSF 600 wurden ab ihrem Debüt 1995 bis Ende 1998 in Deutschland 22300 Stück verkauft. Im ersten Jahr startete Suzuki mit der nackten Version, ein Jahr später bot man auch eine halbverkleidete S-Version für die wenig Sturmerprobten an. Dieses Modell hatte serienmäßig neben dem Seiten- auch einen Hauptständer, der an dem nackten N-Modell erst ab 1998 zum Equipment gehört. Einzige wichtige Modelländerung: Ab Baujahr 1999 ist das hintere Federbein in der Zugstufendämpfung einstellbar. Heutiger Bestand: zirka 21000 Stück. Die Schwacke-Gebrauchtpreise für die 600er Bandit:1995: (33 000 Kilometer) 5650 (S:6000) Mark1996: (24 600 Kilometer) 6450 (S:6800) Mark 1997: (16 200 Kilometer) 7300 (S:7800) Mark. Die gedrosselten 34-PS- Versionen sind - da seltener - noch einmal rund 100 Mark teurer. Das Verhältnis von der nackten zu verkleideten Version beträgt in etwa 50:50. Das Angebot auf dem Gebrauchtmarkt ist groß, denn mit der Honda Hornet und der Yamha Fazer drängen auf den bisher von der kleinen Bandit dominierten Markt zwei starke Konkurrenten mit noch leistungsfähigeren, moderneren Triebwerken. Außerdem macht Suzuki sich mit der neu auf den Markt gekommenen SV 650 (S) auf sehr ähnlichem Preisniveau kräftig Konkurrenz, was langfristig dem Preisangebot für die Bandit noch einmal zugute kommen dürfte. Die Angebote dürften also zahlreich sein. Nur die Preise sind nicht so niedrig, wie es sich der Gebrauchtkäufer erhofft.

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