Suzuki GSX 1200 Inazuma (T) (Archivversion) Mein Fazit, oder: Die Geister, die Suzuki rief...

Gelingt es Suzuki, die Inazuma in Deutschland neben der erfolgreichen Bandit 1200 zu plazieren?

Da hat Suzuki ein richtig tolles Motorrad aus dem Hut gezaubert: prima Motor, gutes Fahrwerk, standfeste Bremsen und ein sagenhaftes Handling. Aber vor lauter Begeisterung wurde dabei anscheinend vergessen, daß bereits seit drei Jahren ein ähnliches Modell namens GSF 1200 Bandit für Furore sorgt. Der Vertriebsleiter von Suzuki Deutschland, Bert Poensgen, ist wirklich nicht zu beneiden. Seit geraumer Zeit fahren die Heppenheimer sehr gut mit der Devise »Viel Motorrad fürs Geld«, die Erfolge der Bandit-Baureihe belegen das eindrucksvoll. Allein in diesem Jahr wurden bereits 2282 (Stand: Ende Mai 1998) große Bandits zugelassen. Und auch die Neuvorstellung GSX 750 W liegt mit 1020 Neuzulassungen klasse im Rennen. Doch mit der neuen GSX 1200 Inazuma könnte es eng werden, im Revier der hauseigenen Naked Bikes.Aber dieses Motorrad deshalb nicht offiziell nach Deutschland importieren? Dann bleibt den potentiellen Kunden der Weg zum freien Importeur Dieter Könemann, der die GSX 1200 schon jetzt liefern kann – und nicht glaubt, daß Suzuki Deutschland die Inazuma ins Programm nehmen wird. Was man in Heppenheim ganz anders sieht. Mit großer Wahrscheinlichkeit soll die Inanzuma im September auf der INTERMOT stehen. Und zwar auf dem Stand von Suzuki Deutschland. »Wir sind an dem Thema dran und geben uns redlich Mühe, das Richtige zu tun«, gibt sich Bert Poensgen zuversichtlich. Matthias Schröter

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